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	<title>zurPolitik.com &#187; Wien</title>
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		<title>Wie viel Platz brauchen Bus, Auto und Rad in der Stadt?</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2012/01/26/wie-viel-platz-brauchen-bus-auto-und-rad-in-der-stadt/</link>
		<comments>http://zurpolitik.com/2012/01/26/wie-viel-platz-brauchen-bus-auto-und-rad-in-der-stadt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 03:06:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Stadt eine Katastrophe: Autos verbrauchen mehr Platz als andere Verkehrsmittel. Wieviel genau und was man dagegen tun kann - Eine Erörterung von Tom Schaffer]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Propaganda&#8221; und &#8220;Manipulation&#8221;, nennt <a href="http://www.loub.at/blog/2012/01/25/politische-manipulation-auch-ohne-photoshop/" target="_blank">ÖVP-Webmensch Gerhard Loub</a> ein Bild, das derzeit zum wiederholten Male die Runde durch das Internet macht. Es soll darstellen, dass Autos Platzverschwendender erster Güte sind, und Menschen in der Stadt sinnvollerweise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Rad fahren sollen.</p>
<p><center><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/296411_259927584049082_203742949667546_688992_633353283_n.jpg" alt="" title="60 Menschen fahren in der Stadt" width="605" height="442" class="aligncenter size-full wp-image-9735" /></center></p>
<p>Nun ist dieses Plakat der Stadt Münster aus dem Jahr 2001 (wo entgegen Gerhards Sorge nicht Rotgrün regiert, sondern seit Menschengedenken ein CDU-Bürgermeister anschafft) in einigen Punkten offensichtlich plakativ. Ein plakatives Plakat &#8211; get it? Und damit würde es als wissenschaftliches Beweisstück für die These mit dem Platzfresser-Auto nicht wirklich taugen. Gerhard hat in seinem Beitrag ein paar Mängel aufgezeigt. Warum auch immer sie entstanden sind, mich irritieren sie vor allem deshalb, weil es keineswegs nötig ist, an diesem Vergleich etwas zu manipulieren, wenn man damit eine Politik zugunsten von Öffis und Rädern rechtfertigen möchte. Mehr als die intellektuelle Debatte über den Wahrheitsgehalt von Werbung interessiert mich deshalb, wie eigentlich die absoluten Zahlen zu diesem Vergleich aussehen würden.<span id="more-9734"></span></p>
<p>Also habe ich mich auf eine kleine Webrecherche begeben um die Wiener Verhältnisse heraus zu finden. <a href="http://www.mantruckandbus.at/de/Bus/Ueberlandbusse/Lions_City.jsp?key=103353" target="_blank"><strong>Autobusse</strong> in der Innenstadt</a> sind normalerweise 12,5 Meter lang und 2,5 Meter breit (30m²). Sie bieten (zum Beispiel <a href="http://xover.mud.at/~tramway/stvkr-a-wiki/index.php/Type_MAN_NL_273_LPG_T3_%28Lion%C2%B4s_City%29_%28Wien%29" target="_blank">der 13A</a>) 73 Menschen Platz. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentlicher_Personennahverkehr#Wirtschaftliche_und_.C3.B6kologische_Bedeutung" target="_blank">Laut Wikipedia</a> liegt die durchschnittliche Auslastung öffentlicher Verkehrsmittel in Wien bei 30% &#8211; also sitzen in einem Bus zu jeder Zeit 22 Personen. Damit verbraucht ein durchschnittlicher Fahrgast 1,4m² an Platz (gegenüber einem Potential von 0,4m²). </p>
<p>Ein gewöhnliches <strong>Auto</strong> ist vier bis fünf Meter lang und etwa zwei Meter breit (sagen wir 9m²). Es hat potentiell Platz für fünf Fahrgäste, in Wien beherbergt es im Schnitt aber tatsächlich nur 1,3 Personen (Quelle: wieder der Wikipedia-Link). Dementsprechend verbraucht jeder Verkehrsteilnehmer für die Zeit des Betriebs 6,9m² an Platz (gegenüber einem Potential von 1,8m²). </p>
<p>Wenn ich mein hauptsächlich verwendetes <strong>Fahrrad</strong> zur Basis mache, ist das am Lenker 60 Zentimeter breit und 1,6 Meter lang. Auf der Grundform eines solchen Rechtecks kann ich zwei Räder abstellen, aber im Betrieb verbraucht man somit nicht ganz einen Quadratmeter (was dem vollen Potential entspricht). </p>
<p>Eine korrekte Grafik würde den Platzverbrauch also folgendermaßen darüberstellen (nagelt mich bitte nicht an der genauen Pixelzahl fest, ich musste im Grafikprogramm bei den Kommastellen schätzen).</p>
<p><center><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/platz.jpg" alt="" title="Platzverbrauch im Vergleich zwischen Auto, Bus und Rad" width="255" height="255" class="aligncenter size-full wp-image-9736" /></center></p>
<p>Ein weiterer Aspekt ist hier (und im Ausgangsfoto) aber noch nicht veranschaulicht: Die Dauer der Nutzung. Stellen wir uns die Frage also aus der Sicht eines individuellen Verkehrsteilnehmers. </p>
<h2>Wie viel Platzverbrauch &#8220;verantworte&#8221; ich mit welchem Verkehrsmittel?</h2>
<p>Nach der zurückgelegten Strecke lösen sich Fahrzeuge nicht in Luft auf, sondern verbrauchen weiter Platz. Will man wissen, wie viel Platz der Transport von 60 Personen wirklich benötigt, muss man sie zuerst auf vergleichbare Nutzungseinheiten runterrechnen. Dabei kann man nicht ignorieren, dass ein Auto und Fahrrad im Privatbesitz steht, ein Bus aber nicht. Auf der Fläche, die ein Busbenutzer während seiner Fahrt einnimmt, stehen täglich noch viele andere Menschen. </p>
<p>Ein Autofahrer braucht 6,9m². Sein Wagen gehört ihm, er gibt ihn also nach seiner Nutzung niemandem weiter. Seine Einheit ist also die eine Stunde, die er den Wagen benutzt. Von einem ähnlichen Wert gehen wir (mangels Nutzungsdauerstatistik) einfach auch beim Fahrrad aus. Bei Autobussen stimmt dies nicht, denn die fahren 19 oder mehr Stunden am Tag und werden von mehr Menschen benutzt, als gleichzeitig drinnen sitzen. Gehen wir davon aus, dass für dieselbe Strecke die ein Autofahrer täglich fährt der Bus etwa um die Hälfte länger braucht. Eine Fahreinheit ist also 1,5 Stunden lang. Damit teilt ein Buspassagier sich auf 19 Stunden gerechnet seine 1,36m² mit 11,7 weiteren Personen. Plötzlich braucht jeder von ihnen nur noch 0,1m². Im gleichzeitigen Gebrauch wären das eher <a href="http://www.youtube.com/watch?v=r8FQsg12hoY" target="_blank">japanische Zustände</a>, über den Tag verteilt, geht sich das aber aus.</p>
<p>Wenn wir nun also versuchen, 60 Leute mit diesen drei Verkehrsmitteln von A nach B zu kutschieren, kämen wir damit auf folgenden Platzverbrauch:</p>
<p>Die Autos verbrauchen 414m² (86,5%).<br />
Die Räder verbrauchen 58m² (12,1%).<br />
Die Busfahrer verbrauchen 6,6m² (1,4%).</p>
<p>Oder als Bild:</p>
<p><center><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/platz2.jpg" alt="" title="Platzverbrauch von Auto, Bus und Rad in Relation zur Nutzerzahl" width="366" height="311" class="aligncenter size-full wp-image-9738" /></center></p>
<blockquote><p><small><strong>Was nicht berücksichtigt wird</strong></p>
<p>All dies berücksichtigt nicht, dass ein Fahrzeug sich bewegt. Nicht berechnet ist damit also, dass eine Busspur etwas breiter als eine auf das Auto angepasste Autostraße sein müsste, dass ein Radweg nur halb so breit wie eine Straße sein müsste. Auch das nimmt der Stadt Platz weg. Auch dass diese Fahrzeuge an unterschiedlichen Positionen parken müssen. Wer das Treiben in der Stadt beobachtet, wird bemerken, dass der Platz sich nicht einfach ausgleicht, wenn das Fahrzeug sich bewegt. In Wohngebieten sind tagsüber massenhaft leere Parkplätze zu sehen (die allerdings faktisch weiter für Autos reserviert sind). Abends sind hingegen die Gewerbezonen praktisch leer, weil die Leute wieder nach Hause fahren. Auch vor Einkaufszentren und in Parkgaragen wird Platz für den Individualverkehr freigehalten. Es ist (für mich) unmöglich zu sagen, wie viele Parkplätze im Schnitt tatsächlich für ein Auto oder ein Rad zur Verfügung stehen oder wie viele Pausenzonen für Busse man reinrechnen müsste. Wir müssen uns hier also darauf beschränken, den Platzverbrauch pro Person während der Betriebsdauer zu vergleichen. </p>
<p>Ich musste diese Fakten also aus der Gleichung nehmen, weil das zu kompliziert würde. Es ist aber ohnehin klar, dass sie die Bilanz des Autos weiter dramatisch verschlechtern würden (Es gibt keine vierspurigen Fahrradstraßen oder Busspuren. Busse parken außer Betrieb normalerweise in weniger dicht besiedelten Gebieten. Für Räder braucht man nicht zwingend vordefinierte Parkzonen, sondern oft einfach nur einen Vorraum. Und nochmal: Ein Fahrrad ist eigentlich nicht so rechteckig, wie ich es hier angenommen habe.).</small></p></blockquote>
<p><center><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/verkehr.jpg" alt="" title="Verkehr in Wien" width="630" height="250" class="aligncenter size-full wp-image-9742" /><br />
<small>Fotocredits: <a href="http://www.flickr.com/photos/denis_todorut/5526281549/" target="_blank">Denis Todorut</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" target="_blank">CC2.0-BY</a></small></center></p>
<h2>Folgerung</h2>
<p>Wie diese Teilberechnungen (und ich hoffe, ich habe hier zu später Stunde nicht zuviel Mist gebaut <img src='http://zurpolitik.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ) meiner Ansicht nach deutlich zeigen, ist es vor allem der Privatbesitz von Verkehrsmitteln, der sie zu Platzfressern macht. Dadurch stehen sie einen Großteil ihrer Zeit nutzlos in der Stadt herum. Weil man wohl davon ausgehen sollte, dass Individualverkehr in einem gewissen Ausmaß notwendig ist, muss man vor allem die gemeinsame Nutzung von Fahrzeugen erhöhen. Einerseits geht es da um die gleichzeitige Nutzung (also etwa um Fahrgemeinschaften). Aber diese stößt an Grenzen. Es geht in wesentlich größeren Ausmaß um die zeitversetzte gemeinsame Nutzung von Fahrzeugen. Was diese bewirkt, sieht man in den hiesigen Berechnungen am Bus. Während dessen reale Flächennutzung von 0,1m² bei Vollauslastung noch gedrittelt werden könnte (dieser Gedankengang hat mich im Zuge dieses Beitrags selbst überrascht), kann selbst die optimale Ausnutzung eines herkömmlichen Privatfahrzeugs nie unter 1,8m² Flächenverbrauch fallen. Im Optimalfall braucht ein Autofahrer also immer noch über 50 Mal mehr Platz, als ein Busfahrer.</p>
<p>Ein zukunftsweisendes Modell für den begrenzten Platz in der Stadt müssen also neben dem herkömmlichen öffentlichen Verkehr auch Sharing-Modelle sein. Diese reduzieren die nutzlosen Phasen (also die des Parkens) dramatisch. In Wien gibt es dafür bereits ein annehmbar ausgebautes <a href="http://citybikewien.at/" target="_blank">City Bike-Netz</a> und seit nicht allzu langer Zeit auch <a href="http://www.car2go.com/wien/de/" target="_blank">eines für Autos</a>. Neben der Fragen des ausreichenden Angebots und der Zugänglichkeit ist es aber auch eine der kulturellen Anpassungsfähigkeit, ob diese Modelle genutzt werden. Kurz: Das liegt an uns Verkehrsteilnehmern.</p>
<p>Würden Autos und Räder vermehrt geteilt, würden deutlich weniger von ihnen gebraucht werden (was angesichts der ressourcenintensiven Herstellung auch für das Klima gut wäre). Und selbst wer dennoch eines besitzen möchte, könnte es zumindest außerhalb der Stadt parken (wo Platz kein Problem darstellt) und innerhalb auf Sharing-Modelle ausweichen.</p>
<h2>Was Platz in der Stadt bedeutet</h2>
<p>Platz wird gemeinhin nicht als Ressource verstanden, ist in der Stadt aber tatsächlich ein sehr begrenztes Gut. Das bemerkt man zum Beispiel daran, wie hart Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer um jeden Fahrstreifen raufen müssen (und wie oft sie sich in die Quere kommen, weil für die saubere Trennung einfach zu wenig Platz zur Verfügung steht). Aber auch steigenden Mietpreise sind eine Folge von Platznot, weil eine wachsende Stadt kaum noch Möglichkeiten findet, um Leute und Geschäfte in der Innenstadt anzusiedeln. Als Reaktion könnten immer mehr Parks, Spielplätze und Ruhezonen geopfert werden, was die Lebensqualität direkt angreift. Ein Effekt davon ist, dass Menschen an die Stadtränder abwandern. Das ist aus gemeinschaftlicher Sicht teuer (Neue Straßen müssen gebaut und Kanäle verlegt werden. Man braucht mehr öffentliche Verkehrsmittel, die weitere Strecken zurücklegen müssen und weniger Fahrgäste haben. Am Stadtrand braucht man Autos wirklich, weil die Nahversorgung nichts taugt. Und so weiter).</p>
<p>Wenn ich einen Blick aus meinem Fenster in den einsehbaren Teil meiner Straße werfe, sehe ich auf eine Distanz von 170 Metern beidseitig 54 Autos parken. Diese Autos nutzen im Moment niemandem etwas, verbrauchen aber mehr als 500m² an Stadt (neben ihrer eigenen Fläche halten sie ja noch Abstand voneinander). Angenommen, man könnte nur 20% dieser Autos reduzieren, würde das allein in meiner Straße etwa 100m² an Fläche freischaufeln. Etwa zwei solcher Straßen würden genügen, um die Grundfläche meines Wohnhauses freizumachen. Nimmt man an, das würde bei zukünftigen Neubauten berücksichtigt, und auf dieser Fläche fünf- bis sechsstöckige Häuser gebaut, könnte man langfristig den Wohnungsmarkt deutlich entlasten und müsste nicht stattdessen in einer an Bevölkerung wachsenden Stadt Grün- und Ruhezonen abbauen. (Alternativ könnte man auf diesen Flächen natürlich auch solche Zonen schaffen.)</p>
<p>Um zurück zum Anstoß der Diskussion zu kommen. Gerhard mag sich zurecht Gedanken über die Manipulationskraft von Bildern machen (er hat ja mit seiner Kritik in dieser Hinsicht recht). Um aber eine Forcierung von öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrrädern und eben auch Sharing-Modellen aus Platzgründen zu begründen, braucht man wahrlich nichts zu manipulieren. Nicht, dass es überhaupt keine Probleme mit anderen Fahrzeugen gäbe, aber das privatisierte Auto ist auch in dieser Hinsicht die größte Gefahr einer lebenswerten Stadt. Das klingt nach radikaler Rhetorik? Es ist aber schlicht folgerichtig.</p>
<p>Von unzähligen anderen Aspekten (z.B. Lärm, Klima, Umwelt, Gesundheit, Verkehrsaufkommen und -sicherheit) reden wir vielleicht ein andermal.</p>
<p><small><em>Fotocredit, Coverbild: <a href="http://www.flickr.com/photos/triller/2228849476/" target="_blank">Felix Triller</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" target="_blank">CC2.0-BY</a></em></small></p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=9734&amp;md5=5f59f00d7c8ba90312e895d3016d5e71" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Wien sperrt Rodelstraßen zu</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2011/12/07/wien-sperrt-rodelstrasen/</link>
		<comments>http://zurpolitik.com/2011/12/07/wien-sperrt-rodelstrasen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 14:13:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rodeln]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wusste gar nicht, dass es welche gibt. Und zwei Straßen für eine Stadt von zwei Millionen Menschen machen das Kraut auch nicht fett, darum vermeide ich da mal größeren Pathos. Aber wenn man <a href="http://derstandard.at/1322873099441/Entscheidung-der-MA-48-Sicherheitsrisiko-Heuer-keine-Rodelstrassen-fuer-Wien?seite=2#forumstart" target="_blank">liest&#8230;</a>&#8230;
&#8220;Zudem müsse es künftig]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wusste gar nicht, dass es welche gibt. Und zwei Straßen für eine Stadt von zwei Millionen Menschen machen das Kraut auch nicht fett, darum vermeide ich da mal größeren Pathos. Aber wenn man <a href="http://derstandard.at/1322873099441/Entscheidung-der-MA-48-Sicherheitsrisiko-Heuer-keine-Rodelstrassen-fuer-Wien?seite=2#forumstart" target="_blank">liest</a>&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8220;Zudem müsse es künftig einen offiziellen Betreiber geben, der bei Unfällen &#8211; etwa durch Kollisionen mit Bäumen oder Hauswänden &#8211; verantwortlich gemacht werden könne. &#8220;Nur ein Schild mit &#8216;Eltern haften für ihre Kinder&#8217; aufzustellen, reicht nicht&#8221;, betonte der Leiter der MA 48.&#8221;</p></blockquote>
<p>&#8230; fragt man sich echt, wie wir das am Land immer selbst ohne solche Schilder überlebt und gelöst haben.</p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=9617&amp;md5=3da3f7bfc4d051d3fa0d3d153a747312" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>ÖVP: Die Stadtpartei schlägt zurück</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2011/09/10/ovp-die-stadtpartei-schlagt-zuruck/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 12:29:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Pichler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[ÖVP]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach dem Desaster der Wien-Wahl möchte die ÖVP es nun den Wählern heimzahlen - eine Schlussfolgerung von Georg Pichler]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Tag 1 nach Christine Marek, ein Samstagmorgen. Ich wache auf, wage einmal mehr den lebensgefährlichen Abstieg aus meinem Hochbett. Just als ich beginne, mich über eine abklingende Erkältung zu freuen, irritiert mich ein Kratzen im Hals. Husten. Ich öffne das Fenster, um frische Luft hereinzulassen. Mich empfangen Jazzklänge vom nahe gelegenen Markt und entfernte Rhythmen eines Synthesizers. Ich mache mich auf gen Meidlinger Hauptstrasse, um mich beim Drogeriemarkt des Vertrauens mit Munition gegen die Verkühlung auszurüsten. Ein Ausflug, der letztlich zu einer politischen Bestandsaufnahme werden sollte.<span id="more-9356"></span><br />
</p>
<h2><strong>Der Scherzbold in der Einkaufsstraße</strong></h2>
<p>Je näher ich meinem Ziel komme, desto leiser vernehme ich die Melodie des Saxophons und desto lauter wird die Schunkelmusik aus dem Keyboard. Sie ist untermalt von Gesang, der sonst an den Plastikwänden eines Bierzelts an seine wohlverdienten Grenzen stößt. Hier darf sich dieser Schall frei entfalten, vom Meidlinger Platz zur Wienzeile, in der anderen Richtung zum Ende der Einkaufsmeile. Ich betrete die Drogerie und decke mich mit allerlei Gesundheitsartikeln ein. Von der Strasse hört man ein DJ-Ötzi-Cover bis in den hintersten Winkel des Ladens.</p>
<p>Schließlich mache ich noch einen Abstecher in ein Textilgeschäft, dessen Eingang keine zehn Meter von den Boxen jenes Sängers entfernt ist, der sich nun im anregenden Gespräch mit den Passanten versucht. &#8220;Ein Mönch spaziert durch den Sumpf&#8221;, beginnt der circa 60-jährige Mann einen Witz in tief-steirischem Dialekt. Es ist die bekannte Geschichte mit dem Geistlichen in der Grube und dem Feuerwehrmann</p>
<h2><strong>Das Leid der Wehrlosen</strong></h2>
<p>Die Zote kommt nicht an. Der Entertainer wechselt abrupt das Thema und versucht sich an politischem Humor. In Wien müsse man immer zwei Fahrräder kaufen, eines könnte man gleich getrost ungesichert am Gehsteig parken, meint er. Diesen Verlust muss man als Bewohner dieser Stadt sowieso fix einkalkulieren. Während die gelb bekleideten Helfer der Volkspartei Kaffee ausschenken und Goodies verteilen, erläutert der Mann am Keyboard, dass die ÖVP &#8220;voller ehrlicher Leute&#8221; sei, die dieses Problem gewiss lösen würden, wenn man sie nur wähle. Eine Handvoll Menschen steht in der Nähe und lauscht dem Treiben des ÖVP-Marktschreiers, als dieser &#8220;Weus&#8217;d a Herz host, wia a Bergwerk&#8221; anstimmt. Verweilen wollen aber scheinbar nur die Kinder, die von der Technik seines Instruments fasziniert sind.</p>
<p>Stress spiegelt sich in den Gesichtern der Textilverkäuferinnen. Sie sind der Mischung aus schlechten Witzen, Propaganda und Schlagertempelbeschallung seit Stunden wehrlos ausgesetzt. Ich bezahle, bekunde kurz mein Mitleid und ernte stummes Nicken. Der Unterhalter im Dienste der Konservativen ist nun zu Scherzen über die chinesische Sprache übergegangen. &#8220;Zang&#8221;, erklärt er glucksend, hieße auf Chinesisch &#8220;Mutter&#8221;, &#8220;Zang Zang&#8221; sei der Begriff für die Großmutter. Und die Schwiegermutter wird mit &#8220;Beis Zang&#8221; übersetzt, spricht er und zerrt die Pointe aus den Tiefen jener staubigen Mottenkiste, in der sie seit Jahrzehnten friedlich ruhte. Auch dies vermag das spärliche Publikum nicht mitzureissen. Er setzt die linguistischen Unlustigkeiten trotzdem fort und beginnt mehrsprachig zu jodeln.</p>
<h2><strong>Krieg den Wählern</strong></h2>
<p>Ich, für meinen Teil, habe genug und ohnehin nichts mehr zu erledigen. Am Heimweg denke ich kurz über das Erbe von Christine Marek nach. Die Wiener Wahlen brachten der ÖVP einen Negativrekord. Im Windschatten des Kurz&#8217;schen Geilomobils endete die vollmundig angekündigte Erneuerung der selbsternannten Stadtpartei im politischen Straßengraben. Hier in Meidling kassierte man ein dickeres Minus als die SPÖ, in der Bezirksvertretungswahl schrumpfte man gar zur viertstärksten Kraft.</p>
<p>Und das führt mich zu einer logischen Schlussfolgerung: Der heutige Auftritt war ein Vergeltungsakt. Die Stadtpartei schlägt zurück und rächt sich für das desaströse Ergebnis des Urnengangs vor einem Jahr. Es kann keine andere Erklärung geben. Warum sonst sollte man an einem sonnigen Samstagvormittag die traurige Persiflage eines Festzeltunterhalters an einem dicht frequentierten Platz auf unschuldige Bürger loslassen?</p>
<p>&#8220;Zangmyniang&#8221; ist übrigens der korrekte Begriff für Schwiegermütter im fernen China.</p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/gee01/103979760/sizes/o/in/photostream/" target="_blank">_gee_ auf Flickr/CC-BY 2.0</a></em></p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=9356&amp;md5=200051dfdd635d868df590a27d567d23" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<itunes:subtitle>Nach dem Desaster der Wien-Wahl möchte die ÖVP es nun den Wählern heimzahlen - eine Schlussfolgerung von Georg Pichler</itunes:subtitle>
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		<title>Die Nacht in der ich Teil der Radrowdie-Statistik wurde</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2011/08/26/die-nacht-als-ich-teil-der-radrowdie-statistik-wurde/</link>
		<comments>http://zurpolitik.com/2011/08/26/die-nacht-als-ich-teil-der-radrowdie-statistik-wurde/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 00:24:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Erster Bezirk]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Vassilakou]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Leere Gassen müssen vor Radfahrern geschützt werden. Die Politik macht Druck. - Eine Erfahrung von Tom Schaffer]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war schon deutlich nach Mitternacht. Ich bog im Schritttempo <a href="http://maps.google.at/?ll=48.208697,16.36755&#038;spn=0.001535,0.004128&#038;t=h&#038;vpsrc=6&#038;z=19" target="_blank">aus der Wallnerstraße ums Eck</a>, als ein Mann mit vielsagendem Kapperl mir &#8220;Guten Abend&#8221; wünschte. Ich blieb stehen. &#8220;Guten Tag&#8221;. Er wies mich darauf hin, dass mein Licht nicht ging und dies eine Fußgängerzone war. Ich gestehe: Das war mir vorher bewusst. Trotzdem schien mir meine Vorgangsweise nach allen Maßstäben menschlicher Vernunft rechtfertigbar. Demonstrativ blickte ich mich um, lenkte seine Aufmerksamkeit auf die leere Gasse und verwies auf die taghell beleuchtete Szenerie. &#8220;Da vorne&#8221;, deutete ich in Richtung des dunklen Michaelerplatzes, &#8220;steig ich eh wieder ab&#8221;. <span id="more-9273"></span></p>
<p>Das wollte ich wirklich. Man muss dazu wissen: Ich fuhr nicht einfach durch die dafür vorgesehene Herrengasse, weil das Licht des Rades kaputt ist, das mir nicht gehört, das ich aber benutze. Das ist meine eigene Schuld und theoretisch blöd, weil ich immer bis Mitternacht arbeite. Doch fahre ich mit dem Rad normalerweise zwar am Nachmittag zur Arbeit, schiebe es aber am Heimweg die 40 Minuten. Das klingt in skeptischen Ohren vielleicht unrealistisch, aber diese Praxis ist &#8211; mit einem guten Podcast ins Ohr gestoppelt &#8211; eine willkommene Entschleunigung nach dem Stress des Tagwerks. </p>
<p>Manchmal &#8211; so ist das, glaube ich, bei vielen Menschen &#8211; bin ich nach diesem aber sehr müde, und dann versuche ich doch etwas schneller nach Hause zu kommen. Statt mein Rad dann drei Minuten durch den meist verlassenen und ökologisch unsinnig hell beleuchteten Kohlmarkt zu schieben, rolle ich schon mal vorsichtig die zweihundert Meter in dreißig Sekunden. Jaja, soviel Wildsau steckt manchmal unter diesem unschuldigen Hut &#8211; so auch in dieser Nacht.</p>
<p>Der Mann mit dem Kapperl wollte nicht ungut sein. Immerhin hätte ich in dieser leeren, zwanzig Meter breiten Gasse mit meinem Tempo auch beim schlechtesten Willen niemanden gefährden können. Deshalb wollte er nur 21 Euro für das kaputte Licht. &#8220;Muss das sein?&#8221;, fragte ich den Polizisten etwas verlegen. &#8220;Ich habe gerade acht Stunden gearbeitet für dieses Geld&#8221;. Doch die Mitleidsschiene führte mich ins Nirgendwo und ließ mich dort stehen. Es musste sein, versicherte er mir, und dass er auch schon lange arbeitete. </p>
<p>Unser weiteres Gespräch verriet ihm, dass ich für den Online-Standard arbeite. Der Beamte wies mich darauf hin, dass er gerade vor einigen Minuten wohl einen Kollegen von mir weiter vorne erwischt hatte. Möglicherweise sollte mich das trösten. Hach! Ist die Welt nicht klein, im engeren Umkreis eines Ortes, an dem man regelmäßig viele Stunden verbringt? </p>
<p>Ich hatte mittlerweile das Geld zusammen gekratzt und gab es ihm. Das war meine erste Strafzahlung überhaupt und sie lehrte mich, dass es weh tut, erwischt zu werden. Jetzt wollte ich ihn an der Menschlichkeit packen! Während er mir einen Zettel ausfüllte, meinte ich noch einmal nach einem gedachten Strohhalm greifend: &#8220;Tagsüber versteh ich die Kontrollen hier ja eher, aber ich hätte gedacht, nachts wäre etwas mehr Kulanz möglich&#8221;. Er schien darauf vorbereitet. &#8220;Wissen Sie&#8221;, sagte der Mann mit der höchst offiziellen Kopfbedeckung, &#8220;mir ist das alles im Prinzip völlig egal&#8221;. Er meinte die Radfahrer in diesen menschenleeren, hell beleuchteten Gassen. Auch er war nicht so richtig davon überzeugt, dass diese speziellen Regeln Sinn ergaben. &#8220;Aber&#8221;, erzählt er, &#8220;gerade hier im ersten Bezirk bekommen wir so viel <a href="http://diepresse.com/home/panorama/wien/684567/Polizei-weitet-Aktion-scharf-gegen-Radfahrer-aus" target="_blank">Druck von oben</a>&#8220;. </p>
<p>In Wien werden nämlich im Moment &#8211; <a href="http://twitter.com/#!/georgprack/status/106875435928920064" target="_blank">angeblich</a> auf Druck von Innenministerin Mikl-Leitner &#8211; arme TouristInnen, die vor lauter Ablenkung <a href="http://philaeus.tumblr.com/post/9412614617/in-wahrheit-sind-polizisten-nichts-anderes-als" target="_blank">einfach nicht darauf achten können</a>, wohin sie gehen, vor gefährlichen Fahrradrowdies geschützt (<a href="http://derstandard.at/1308680908062/Wien-Aktion-scharf-Polizei-schuetzt-Touristen-vor-Radfahrern" target="_blank">Im Ernst, das ist die Begründung.</a>). Ein <a href="http://derstandard.at/1308680988079/Fahrrad-Statistik-Radfahrunfaelle-in-Wien-Verletzungen-von-Fussgaengern-selten?sap=2&#038;_slideNumber=5&#038;_seite=" target="_blank">sicherlich brennendes Problem</a>.  </p>
<p>Wenn er den zuständigen Stellen davon berichte, dass er zwar 15 Fahrradfahrer aufgehalten und abgemahnt habe, dann würde ihm angelastet, dass er keine Anzeigen getätigt habe, erzählte mir mein sommernächtlicher Gesprächspartner. Irgendwo in der Kette von oben nach unten, gibt wohl jemand die <a href="http://www.vienna.at/maria-vassilakou-aufklaerung-statt-strafe-bei-wiens-radler/news-20110711-03531842" target="_blank">angekündigte &#8220;Milde&#8221; der Vizebürgermeisterin</a> nicht richtig weiter, sondern macht den Polizisten stattdessen Druck, mehr zu strafen. Welch Missverständnis! So ein Verwaltungsapparat kann ein fieses Stille Post-Spiel sein! </p>
<p>Irgendwas hatte sich an unserer Situation gedreht. &#8220;Ich mache hier auch nur meinen Job&#8221;, appellierte der Polizist nun an mein Mitleid. Ich sah die Richtigkeit seiner Aussage ein, machte ihm verbal &#8220;keinen Vorwurf&#8221; und verabschiedete mich freundlich. </p>
<p>Von neuer Weisheit über besseres Verhalten erleuchtet, schob ich mein Fahrrad einige Meter weiter als geplant nach hause. Niemals wieder würde ich so ein rücksichtslos gemeingefährliches Verhalten an den Tag legen! Der Radfahrer, der mir am Ende des Kohlmarkts entgegen kam, musste mein Glück über dieser Erkenntnis gefühlt haben. Er stieg plötzlich wie von Zauberhand ab. &#8220;Danke&#8221;, sagte er. Das freute mich noch mehr. Ein zweiter Mensch fuhr also nicht diese leere Gasse hinab. Und dies war die Geschichte davon, wie eine politisch erdachte Schwerpunktaktion die Welt wieder viel besser gemacht hat.</p>
<p><strong>Update:</strong> Die Polizei hat in den vergangenen zwei Monaten <a href="http://diepresse.com/text/home/panorama/wien/688639" target="_blank">180 Anzeigen und 150 Strafmandate</a> gegen viele vermutlich ähnlich &#8220;rücksichtslose&#8221; RadfahrerInnen in Wien ausgestellt. Es ist den Verantwortlichen nur zu gratulieren und absolut zu befürworten, dass weitere PolizistInnen dieser großen Gefahr für unsere Gesellschaft entgegentreten sollen. Es gäbe ja sonst nichts zu tun für die Ordnungshüter &#8230;</p>
<p><em>Fotocredit: <a href="http://www.flickr.com/photos/16782093@N03/3453828546/sizes/o/in/photostream/" target="_blank">Metro Centric</a> &#8211; <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank">CC2.0 BY</a></em></p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=9273&amp;md5=1d3fce2f13f64fe2ac5a8152ff64c6e2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Idee ist von uns, von uns allein</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2011/03/01/die-idee-ist-von-uns-von-uns-allein/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 00:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖVP]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[JVP]]></category>
		<category><![CDATA[SPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Meins, meins, meins! Im politischen Hickhack wird jede noch so logische Idee vereinnahmt. Der Wähler wirds schon schlucken - Eine Randbemerkung von Tom Schaffer]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wien bekommt in den nächsten Jahren an öffentlichen Plätzen und Einkaufsstraßen <a href="http://derstandard.at/plink/1297819139538?sap=2&#038;_pid=20109771#pid20109771" target="_blank">öffentliches W-LAN</a>. So können sich Menschen mit Handys, Tablets und Notebooks ins Internet einwählen. Das ist vor allem für TouristInnen erfreulich, die im Ausland ansonsten beim Datenroaming abgezockt werden. An den richtigen Orten eingesetzt, ist es aber natürlich auch für Einheimische ein Gewinn. </p>
<p>Das Projekt ist wohl vergleichsweise günstig, wenig emotional und wird die Welt nicht grundlegend verändern &#8211; aber es ist sinnvoll und herzeigbar. Als solches könnten die Parteien eigentlich geschlossen dahinterstehen und sich am Fortschritt freuen. Stattdessen bevorzugen sie den üblichen Hickhack.<span id="more-8243"></span></p>
<p>&#8220;Nicht immer ist alles schlecht, was die Wiener Stadtregierung umsetzt. Vor allem dann, wenn Forderungen der JVP erfüllt werden&#8221;, schreibt <a href="http://www.loub.at/2011/02/28/jvp-forderung-erfullt-gratis-wlan-kommt-rotgruen/">ÖVP-Blogger Gerhard Loub</a>. Eine ehrliche Gratulation sieht freilich anders aus. </p>
<p>Schon den ganzen Tag waren die Kampfposter der Partei <a href="http://derstandard.at/plink/1297819139538?sap=2&#038;_pid=20109771#pid20109771">in Foren</a> und <a href="http://twitter.com/#!/annerothleitner/status/42246732775555073" target="_blank">Social</a> <a href="https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=167506659967126&#038;id=100000087004071" target="_blank">Networks</a> damit beschäftigt, jeden der sich über die Umsetzung freute, auch ja nicht vergessen zu lassen, dass die Jugendorganisation der Volkspartei diese Idee schon im Wienwahlkampf vergangenen Herbst hatte. Das ist mir zwar damals bei all dem <a href="http://jvpwien.at/16986/alben/989/view/2/pl/2/pd/0/" target="_blank">Geilwerden</a> entgangen (vielleicht sollten Jungpolitiker im Wahlkampf doch lieber über Politik statt Partybusse reden), aber es ist an sich eine gute Sache. </p>
<h2>Meins, meins, meins</h2>
<p>Doch die JVP tut penetrant so, als wäre sie der Urheber dieser Idee. De facto haben die Grünen das Projekt wahrscheinlich in der Regierung vorangetrieben, denn tatsächlich habe ich schon vor Jahren mit einigen ihrer Politikern darüber gesprochen. Aber selbst das ist für mich eher eine Selbstverständlichkeit als ein Grund zum übermäßigen Lob. So wahnsinnig kreativ ist die Idee öffentlicher W-LAN-Spots in einer Millionenstadt im Jahr 2011 nämlich wirklich nicht &#8211; andere Städte haben das schon seit einem halben Jahrzehnt. </p>
<p>So eine Idee als eigene Leistung zu verkaufen ist ungefähr so sinnvoll, als würde ich heute einen frischgebackenen Blog-Autor beglückwünschen, weil er uns die Idee des Bloggens nachmacht. Aber von mir aus klopfe ich den Grünen auf die Schulter und von mir aus darf und soll die JVP trotzdem darauf verweisen, dass ihr die Idee auch gekommen ist (vielleicht sollte sie sie dann auch auf ihre Webseite schreiben, denn unter dem Punkt &#8220;Ideen&#8221; konnte ich sie dort <a href="http://jvpwien.at/jvp_ideen/" target="_blank">nicht finden</a>).</p>
<p>Meine Motivation für diesen Post ist simpel: Ich möchte der Jungen ÖVP (und im weiteren Sinn auch allen anderen Parteien &#8211; ich bin jetzt nur zu müde um mir zur Ergänzung deren passende Beispiele rauszusuchen) mitteilen, dass mir die Art und Weise auf die Nerven geht, wie solche Fälle kommuniziert werden. In der Politik hat man sich offensichtlich abgewöhnt, sich einig zu sein. Es reicht nicht, wenn alle eine Idee einfach gut finden. Stattdessen: Feinster Polithickhack. Alle müssen so tun, als würde die Welt sich ohne sie nicht weiter drehen. So wird versucht, jedes noch so logische Projekt zu vereinnahmen. </p>
<h2>Doof</h2>
<p>Kommt man sich beim stupiden Aufsagen von offensichtlich Zurechtgedrehtem eigentlich blöd vor? Als Empfänger solcher Behauptungen fühle ich mich jedenfalls in meiner Intelligenz beleidigt. Ich bin sicher, dass das marketingtechnisch Sinn ergibt. Wahrscheinlich bleibt langfristig dann einfach nur in Erinnerung: &#8220;Die JVP war damals für das W-LAN. Superdufte, diese geilen Leute&#8221;. Wir sind ja schließlich alle vergesslich. Aber jetzt gerade &#8230; jetzt nervt es. Es ist ermüdend, wie durchschaubar und billig der Versuch ist. Und wer weiß? Vielleicht bleibt mir langfristig auch in Erinnerung, dass man mich bei der JVP anscheinend für deppert hält. Es ist tricky, dieses menschliche Gedächtnis. Man weiß nie so genau was es tun wird.</p>
<p>Liebe JVP. Wenn ihr mir weißmachen wollt, dass öffentliche W-LAN-Spots niemals ohne die Jugendorganisation einer in Wien marginalisierten Oppositionspartei zustande gekommen wären (obwohl ihr es noch nichtmal auf eurer Webseite stehen habt), dann &#8230; dann vergesst das bitte schnell wieder. Es gibt keinen noch so talentierten Spin-Doktor auf dieser Welt, der das schafft.</p>
<p>Hättet ihr in euren Aussendungen und Kampfposts so nebenbei erwähnt, dass ihr die Idee gut findet und auch schon vor einiger Zeit hattet, wäret ihr mir in dieser Causa positiv in Erinnerung geblieben. Stattdessen lassen sich eure Vertreter in jedem Facebookpost auf diesen ermüdenden Politzirkus ein und ich gehe in geistige Opposition zu euch, wo ich eigentlich eurer Meinung bin. Ich finde diese Momente unserer Einigkeit sind zu rar, um sie so leichtfertig zu zerstören.</p>
<p>Und die Moral von der Geschicht: Wer mich nicht ernstnimmt, kriegt mich nicht.</p>
<p><object width="630" height="503"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/5EH5JKN2tTY?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/5EH5JKN2tTY?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="630" height="503"></embed></object></p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=8243&amp;md5=ec488b64d61c9a393c6e15acce35400c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Von der Friedensbrücke zum Schwedenplatz</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2011/02/18/von-der-friedensbrucke-zum-schwedenplatz/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 19:44:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Pichler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[friedensbrücke]]></category>
		<category><![CDATA[graffiti]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[schweden platz]]></category>
		<category><![CDATA[urban art]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Anonyme Künstler zeigen uns am urbanen Beton, wie bunt eine Stadt sein sollte - ein Kulturspaziergang von Georg Pichler]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind bunte Flecken, Texte und Bilder, die dort prangen wo sonst das schlichte Betongrau der Mauern den schwarzen Asphalt der Strassen flankieren würde. Dahinter stehen meist unbekannte Künstler, denen es oft um eine Botschaft, manchmal aber auch einfach nur ums Malen selbst geht. An jenen Stellen, an denen viele Städte einander gleichen würde, sind sie es, die den Unterschied machen.</p>
<p>Ein Spaziergang an der &#8220;Graffitimeile&#8221; entlang des Donau-Armes, von der Friedensbrücke bis zum Schwedenplatz.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-8003" title="graffiti_03" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/graffiti_03.jpg" alt="" width="630" height="473" /></p>
<p><span id="more-8002"></span></p>
<p>Dieses Bild erinnert mich an die Illustrationen meines &#8220;Der kleine Prinz&#8221;-Buches, das ich als Kind gelesen habe. Hier wär es wohl &#8220;Die kleine Prinzessin&#8221;.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-8004" title="graffiti_05" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/graffiti_05.jpg" alt="" width="630" height="840" /></p>
<p>Videospielfreunden müsste hier ein wenig warm ums Herz werden. Und allen anderen sagt vielleicht der Name &#8220;Niklas&#8221; was.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-8005" title="graffiti_10" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/graffiti_10.jpg" alt="" width="630" height="840" /></p>
<p>Und täglich grüßt die U-Bahn 4.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-8006" title="graffiti_14" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/graffiti_14.jpg" alt="" width="630" height="840" /></p>
<p>Worte sagen mehr als tausend Bilder, wenn sie nur am richtigen Platz stehen. Die Botschaft einer unzufriedenen Generation?</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-8008" title="graffiti_20" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/graffiti_20.jpg" alt="" width="630" height="473" /></p>
<p>Surreales und Stimmungsvolles unter der Brücke, der Sandhaufen fügt sich fast unbemerkt ins malerische Ensemble.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-8009" title="graffiti_22" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/graffiti_22.jpg" alt="" width="630" height="840" /></p>
<p>Walt Disney läßt grüßen. Und auch ein bisschen zurPolitik versteckt sich im Bild.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-8010" title="graffiti_23" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/graffiti_23.jpg" alt="" width="630" height="473" /></p>
<p>Unvergänglich leuchtende Geburtstagswünsche, zumindest bis zum nächsten Hochwasser. Die Zwei haben sich hoffentlich gefreut.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-8011" title="graffiti_24" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/graffiti_24.jpg" alt="" width="630" height="473" /></p>
<p>Ich will mir diese Stiege ohne Graffiti gar nicht erst vorstellen. Das Bunt erfreut sogar das trübe Wasser.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-8012" title="graffiti_25" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/graffiti_25.jpg" alt="" width="630" height="473" /></p>
<p>Trotz der tollen Akustik mag unter der Brücke keine große Freude aufkommen. Ein tragisches Ehebild?</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-8013" title="graffiti_27" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/graffiti_27.jpg" alt="" width="630" height="840" /></p>
<p>Was wäre dieser unscheinbare Container ohne diesem genialen Product Placement?</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-8014" title="graffiti_31" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/graffiti_31.jpg" alt="" width="630" height="840" /></p>
<p>Und was wäre diese steinerne Wand ohne dem verrückten Kerl darauf?</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-8015" title="graffiti_32" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/graffiti_32.jpg" alt="" width="630" height="473" /></p>
<p>Hier steht eine wichtige Botschaft an all jene, die Graffiti mit Vandalismus gleichsetzen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-8016" title="graffiti_35" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/graffiti_35.jpg" alt="" width="630" height="840" /></p>
<p>Trotz gewisser Ähnlichkeiten: Das ist nicht unser Chefredakteur nach einer langen Nacht. Es ist mir nicht gelungen herauszufinden, um wen es sich hier handelt.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-8017" title="graffiti_36" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/graffiti_36.jpg" alt="" width="630" height="473" /></p>
<p>Graffiti ist mehr als Sprühfarbe. Hier dürfte es sich ziemlich sicher um Wachsmalkreide handeln.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-8018" title="graffiti_37" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/graffiti_37.jpg" alt="" width="630" height="840" /></p>
<p>Sehe ich genau so. Wer noch andere, fotografierenswerte &#8220;Graffitimeilen&#8221; in Wien kennte, möge sich bitte mit Ortsbeschreibung hier in den Kommentaren melden. Einzige Bedingung: Gute Erreichbarkeit mit den Öffis.</p>
<p>Die vollständige Galerie mit insgesamt 36 Bildern findet ihr <a href="http://www.facebook.com/album.php?aid=276617&amp;id=199795771455" target="_blank">auf unserer Facebook-Seite</a>.</p>
<p><em>Fotos: Georg Pichler &#8211; zurPolitik.com / <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" target="_blank">CC-BY-NC-SA 3.0</a></em></p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=8002&amp;md5=c5a393922068e63d3587f713e16675fd" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Wiens Graffitimeilen]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Die Vollkoffer im eigenen Auge</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2011/01/29/die-vollkoffer-im-eigenen-auge/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 21:35:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jakob Arnim-Ellissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demo]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[WKR]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei den Demonstrationen gegen den WKR-Ball haben sich Polizei, aber auch einige DemonstrantInnen, wieder einmal besonders blöd angestellt – Ein Lamento von Jakob Arnim-Ellissen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während die Burschenschafter in der Hofburg tanzten, spielten DemonstrantInnen und PolizistInnen auf der Straße Katz und Maus. Einige VertreterInnen aus beiden Gruppen bekleckerten sich dabei nicht unbedingt mit Ruhm. Es war gestern unmöglich überall dabei zu sein, deshalb werde ich mich im Folgenden auf die Ereignisse beschränken, die ich, oder mir persönlich bekannte Menschen, direkt miterlebt haben.</p>
<p><span id="more-7677"></span>Über die mehr als fragwürde Polizeistrategie wurde schon viel geschrieben. Aus strategischer,  aber vor allem auch aus demokratiepolitischer Sicht, war das ausgesprochene Demonstrationsverbot der falsche Weg. Es hat die Stimmung aufgeheizt und die DemonstrantInnen verstreut, wodurch die Arbeit der Exekutive erschwert wurde. Und natürlich sollten potentielle Ausschreitungen einer kleinen Minderheit nicht als Ausrede für eine Einschränkung des Versammlungsrechts herhalten.</p>
<p>Die Polizei versuchte mittels massiven Kräfteaufwands die Situation in den Griff zu bekommen. Anfangs relativ erfolglos, die Absperrung der Alserstraße lief völlig ins Leere und führte lediglich zum Ausfall der dort verlaufenden Straßenbahnen, während ein vom Urban-Loritz-Platz gestarteter Demonstrationszug erst einmal unbewacht blieb. Die DemonstrantInnen organisierten sich über Twitter und SMS-Ketten und versuchten dabei schneller als die Polizei zu sein. Je später der Abend, desto kleiner wurden die Gruppen und desto schneller reagierte die Polizei.</p>
<h2>Von ein paar Vollkoffern…</h2>
<p>Die größten Fehler der DemonstrantInnen wurden aber von einer kleinen Minderheit begangen. Ich hatte gerade den Demonstrationszug in der Westbahnstraße erreicht, als mir einige bekannte Gesichter schon entgegenkamen. Frustriert erzählten sie mir von den paar Vollkoffern, die begonnen hatten Mistkübel umzuwerfen und auf ein, vor der Polizeistation in der Westbahnstrasse geparktes, Polizeiauto einzuschlagen. Kurz darauf war der Kessel zu.</p>
<p>Ich habe es ja noch nie verstanden, aber vielleicht kann es mir eineR der geschätzten LeserInnen erklären: Welche Botschaft vermittelt auf der Straße verstreuter Müll? Wessen Herzen sollen erreicht werden, wenn die Fenster eines, durch die Allgemeinheit finanzierten, Polizeiautos eingeschlagen werden?</p>
<p>Ich war gestern dabei und ich werde nächstes Jahr wieder dabei sein. Der WKR-Ball hat in der Hofburg nichts verloren. Aber ganz ehrlich, die pseudorevolutionären Minizerstörungen gehen mir gewaltig auf den Geist. Und wenn ihr denkt es muss unbedingt sein, dann steht wenigstens dazu und versteckt euch nicht hinter schwarzen Halstüchern und der Masse der friedlichen DemonstrantInnen. Damit seid ihr nämlich nicht nur Vollkoffer, sondern feige Vollkoffer.</p>
<p>Dieser Polizeikessel war aus meiner Sicht damit auch berechtigt. Die anwesenden PolizistInnen haben unterschiedlich fähig, im Großen und Ganzen aber korrekt agiert. Es hatte den Eindruck als würde zumindest versucht werden, die Personenkontrollen einigermaßen zügig über die Bühne zu bringen und die, teilweise unverständlichen (Zurückdrängen der „ZuseherInnen“), Vorgaben der Einsatzleitung  friedlich umzusetzen.</p>
<h2>…auf beiden Seiten</h2>
<p>Andere VertreterInnen der Exekutive verhielten sich weniger korrekt. Die Situation auf der Mariahilferstraße konnte ich nur über verschiedene Berichte verfolgen. Anscheinend führte dort eine eingeschlagene Fensterscheibe zu einem Kessel und einer Festnahme. Beides dürfte äußerst fragwürdig abgelaufen sein. Später am Abend wurde dann wohl ein grundsätzliches Kesselungsgebot ausgesprochen. Vor der Oper wurden friedliche DemonstrantInnen gekesselt und Personalien von Menschen aufgenommen, die den falschen U-Bahn-Aufgang gewählt hatten. Vor dem Burgtor rasten Polizeiautos zentimeternah an Menschen vorbei und PolizistInnen stießen uns vom Zebrastreifen auf den Gehsteig (Ja, ich hatte grün!). Je später der Abend desto ungemütlicher wurde die Stimmung.</p>
<h2>Das richtige Zeichen setzen</h2>
<p>Die Polizeistrategie war daneben, das Verhalten mancher (aber nicht aller) PolizistInnen ebenfalls. Wir sollten uns aber auch um den Balken im eigenen Auge kümmern.  Es ist gut und wichtig ein Zeichen zu setzen, dass viele Menschen nicht mit dem Burschenschafterball in der Hofburg einverstanden sind. Doch umgeworfene oder brennende Mistkübel und Sachbeschädigungen, die Menschen treffen, die damit gar nichts zu tun haben, sind nicht das richtige Zeichen. Sie bringen nur denen etwas, die uns das  Versammlungsrecht absprechen und den WKR-Ball verharmlosen wollen.</p>
<p>Und eines noch zum Abschluss. Bitte, vergleicht Wien nicht mit Kairo. Auch wenn vieles nicht stimmt in unserem Lande, das haben die ermordeten DemonstrantInnen in Ägypten nicht verdient.</p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=7677&amp;md5=25e970f170450cff15dd6af5f3c4f585" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Fotostrecke: Demonstration gegen das Sparpaket</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2010/11/27/fotostrecke-demonstration-gegen-das-sparpaket/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Nov 2010 16:51:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jakob Arnim-Ellissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Plattform Zukunftsbudget]]></category>
		<category><![CDATA[Sparpaket]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehrere Tausend Menschen folgten dem Aufruf von über 100 Organisationen und protestierten in Wien gegen das Sparpaket - eine Ansichtssache von Jakob Arnim-Ellissen ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Demonstration gegen Sparpaket und für ein <a title="Plattform Zukunftsbudget" href="http://zukunftsbudget.at" target="_blank">Zukunftsbudget</a> kamen je nach Quelle 13.000 (Veranstalter) bzw. 4.000 (Polizei) Menschen aus ganz Österreich. Der Zug führte von der Urania über den Ring Richtung Schwedenplatz an Universität und Parlament vorbei und endete am Ballhausplatz. Über 100 Organisationen hatten gemeinsam zur Demonstration aufgerufen.<br />
<span id="more-6876"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Stopp Abschiebungen" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/1.jpg" alt="Stopp Abschiebungen" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Stopp Abschiebungen" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/2.jpg" alt="Stopp Abschiebungen" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Stopp Abschiebungen" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/3.jpg" alt="Stopp Abschiebungen" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Stopp Abschiebungen" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/4.jpg" alt="Stopp Abschiebungen" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: left;">Die Forderungen auf den vielen Transparenten waren manchmal sehr abstrakt, oft aber auch sehr konkret. Auf jedenfall waren sie sehr vielseitig und spiegelten die gemeinsame Organisation durch eine sehr heterogene Gruppe von Organisation wider.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Stopp Abschiebungen" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/5.jpg" alt="Stopp Abschiebungen" width="360" height="480" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Stopp Abschiebungen" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/6.jpg" alt="Stopp Abschiebungen" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Stopp Abschiebungen" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/7.jpg" alt="Stopp Abschiebungen" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Stopp Abschiebungen" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/8.jpg" alt="Stopp Abschiebungen" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: left;">Die DemonstrationsteilnehmerInnen wollten Spuren hinterlassen. Manche werden den nächsten (Schnee)regen wohl nicht überleben.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Stopp Abschiebungen" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/9.jpg" alt="Stopp Abschiebungen" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Stopp Abschiebungen" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/10.jpg" alt="Stopp Abschiebungen" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Stopp Abschiebungen" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/11.jpg" alt="Stopp Abschiebungen" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Stopp Abschiebungen" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/12.jpg" alt="Stopp Abschiebungen" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Stopp Abschiebungen" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/13.jpg" alt="Stopp Abschiebungen" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: left;">Menschenmassen trafen auf Menschenmassen, als der Demonstrationszug am Christkindlmarkt vor dem Rathaus vorbeiführte. Probleme gab es keine, viel Wirkung zeigten die &#8220;Solidarisieren-Mitmarschieren&#8221;-Rufe aber nicht.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Stopp Abschiebungen" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/14.jpg" alt="Stopp Abschiebungen" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Stopp Abschiebungen" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/15.jpg" alt="Stopp Abschiebungen" width="480" height="360" /></p>
<p>Die Abschlussveranstaltung fand am gut gefüllten Ballhausplatz statt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Stopp Abschiebungen" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/16.jpg" alt="Stopp Abschiebungen" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Stopp Abschiebungen" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/17.jpg" alt="Stopp Abschiebungen" width="480" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Stopp Abschiebungen" src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/18.jpg" alt="Stopp Abschiebungen" width="480" height="360" /></p>
<p><small><em>Fotos: Jakob Arnim-Ellissen</em></small></p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=6876&amp;md5=aa92f53aed2ee9a35c00699b694af0c9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wien ist Rot-Grün</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2010/11/12/wien-ist-rot-grun/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 12:08:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Rot-Grün]]></category>
		<category><![CDATA[SPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich komm gerade nicht dazu, deshalb erstmal ganz unkommentiert das Regierungsübereinkommen zum Schmökern.&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich komm gerade nicht dazu, deshalb erstmal ganz unkommentiert das Regierungsübereinkommen zum Schmökern.</p>
<p><object style="width:600;height:450"><param name="movie" value="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v1/IssuuViewer.swf?mode=embed&amp;documentId=101112112144-c29a9dc5e20a4c79a8537cda15295e66&amp;documentUsername=gruenewien&amp;documentName=rotgruen&amp;layout=http%3A%2F%2Fskin.issuu.com%2Fv%2Fdarkicons%2Flayout.xml&amp;showFlipBtn=true" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed src="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v1/IssuuViewer.swf" type="application/x-shockwave-flash" allowFullScreen="true" style="width:600;height:450" flashvars="mode=embed&amp;documentId=101112112144-c29a9dc5e20a4c79a8537cda15295e66&amp;documentUsername=gruenewien&amp;documentName=rotgruen&amp;layout=http%3A%2F%2Fskin.issuu.com%2Fv%2Fdarkicons%2Flayout.xml&amp;showFlipBtn=true" /></object></p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=6789&amp;md5=ba6845eafa85d49c04093406d87689d8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Grüne Gemeinderatsklub nach Vorzugsstimmen</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2010/10/11/der-grune-gemeinderatsklub-nach-vorzugsstimmen/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 12:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Vorwahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[wien2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem über die <a href="http://zurpolitik.com/tag/grune-vorwahlen/" target="_blank">Grünen Vorwahlen</a> im vergangenen Herbst viel über mehr halbexterne/halbinterne Mitsprache bei der Listenerstellung der Grünen gesprochen wurde, habe ich mir das Ergebnis im Bezug auf die <a href="https://www.wien.gv.at/advwahlkand/internet/KandidatPartei.aspx?WID=GR101" target="_blank">Vorzugsstimmen&#8230;</a> angesehen. Ungeachtet, dass dann ein anderer Wahlkampf und ein anderes]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem über die <a href="http://zurpolitik.com/tag/grune-vorwahlen/" target="_blank">Grünen Vorwahlen</a> im vergangenen Herbst viel über mehr halbexterne/halbinterne Mitsprache bei der Listenerstellung der Grünen gesprochen wurde, habe ich mir das Ergebnis im Bezug auf die <a href="https://www.wien.gv.at/advwahlkand/internet/KandidatPartei.aspx?WID=GR101" target="_blank">Vorzugsstimmen</a> angesehen. Ungeachtet, dass dann ein anderer Wahlkampf und ein anderes Wahlverhalten stattfinden würden: Hätten die Vorzugsstimmen gestern über die Mandate entschieden, würde der Grüne Klub im Wiener Gemeinderat sich folgendermaßen zusammensetzen:<span id="more-6416"></span></p>
<p><small>Die Briefwahl dürfte unter den Top 10 nicht mehr allzu viel ändern. Mit Sternchen gekennzeichnete Leute sitzen vorerst nicht im Gemeinderat.</small></p>
<p>Platz (Listenplatz) Name Stimmen<br />
1 (29)* Alexander Van der Bellen 9162<br />
2 (1) Maria Vassilakou 4083<br />
3 (8) <a href="http://chorherr.twoday.net" target="_blank">Christoph Chorherr</a> 1385<br />
4* (14)* <a href="http://www.marco-schreuder.at/" target="_blank">Marco Schreuder</a> 511<br />
5 (2) <a href="http://www.reichtumgerechtverteilen.at/blog.php" target="_blank">David Ellensohn</a> 496<br />
6 (10) <a href="http://klauswerner.com/"  target="_blank">Klaus Werner-Lobo</a> 431<br />
7 (3) <a href="http://sabinegretner.twoday.net/" target="_blank">Sabine Gretner</a> 388<br />
8 (7) Sigrid Pilz 327<br />
9 (12)* Senol Akkilic 272<br />
10 (9) Birgit Hebein 237<br />
<small>- vorläufiges Endergebnis</small><br />
11 (5) Martina Wurzer 227<br />
<small>&#8211; mögliches Endergebnis nach Wahlkarten</small><br />
12 (13)* Jennifer Kickert 178<br />
13 (11)* Monika Vana 177<br />
14 (4) <a href="http://ruedigermaresch.wordpress.com/" target="_blank">Rüdiger Maresch</a> 176<br />
<small>&#8212;- Ergebnis beim letzten Mal</small><br />
15 (16)* <a href="http://www.nikikunrath.at/" target="_blank">Nikolaus Kunrath</a> 142<br />
16 (18)* Zerife Yatkin 141<br />
17 (24)* <a href="http://arminsoyka.at" target="_blank">Armin Soyka</a> 106<br />
18 (15)* Ingrid Puller, (23)* <a href="http://www.spritzendorfer.at/" target="_blank">Alexander Spritzendorfer</a> 99<br />
20 (21)* <a href="http://lachkovics.wordpress.com/" target="_blank">Eva Lachkovics</a> 79<br />
<small>&#8212;&#8211; Kampfmandate bei Wachstum</small><br />
21 (8) <a href="http://martinmargulies.wordpress.com/" target="_blank">Martin Margulies</a> 74</p>
<p>Das bedeutet: Zwei der vier bzw. drei der zehn meistgewählten KandidatInnen sitzen voraussichtlich nicht im Gemeinderat. </p>
<p>Den erfolgreichsten Vorzugsstimmenwahlkampf hat natürlich Alexander Van der Bellen geführt, der 29 Plätze vor springt, Marco Schreuder gewinnt 10 Plätze, Armin Soyka 7. Einen schweren Absturz erlebt Martin Margulies, der nach Vorzugsstimmen von Listenplatz 8 auf 21 um 13 Plätze zurückgereiht würde. Rüdiger Maresch verliert 10, Martina Wurzer 6 Plätze.</p>
<p>Die etwas frauenbevorzugende Quote bei der Listenerstellung hätte in diesem Fall ihren Zweck erfüllt, denn Männer schneiden tendentiell besser ab. Woran das liegt, wäre eine eigene Analyse wert und sei hier der Spekulation überlassen. Das Geschlechterverhältnis im Gemeinderat nach Vorzugsstimmen wäre 4 Frauen zu 6 Männer. In der Realität ist es 5 zu 5. Sollten die Grünen über die Briefwahl ein elftes Mandat erreichen, wäre das Verhältnis in der Realität 6 Frauen zu 5 Männer, bei den Vorzugsstimmen 5 zu 6. Bei zwölf Mandaten wäre es auch nach Vorzugsstimmen ausgeglichen. Ebenso, hätten die Grünen keine Mandate verloren und 14 erreicht.</p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=6416&amp;md5=c7b346a94841687fd6b2765022a7fcb9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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