Die Geheimdienste waren nicht dafür verantwortlich. Die tollen und „unverzichtbaren“ Sicherheitsgesetze auch nicht. Die Passagiere in einem vollbesetzten Flugzeug mussten es richten. Dass am Weihnachts-Freitag ein Anschlag in Detroit nur so verhindert werden konnte, sagt so schon ziemlich viel über die Sinnhaftigkeit der „Sicherheitspolitik“ der letzten Jahre aus.
[ad#ad-1]Eine Sache wäre da aber noch: Ich frage mich ja schon, wie ein nigerianischer Islamist, der auf der Beobachtungsliste des FBI und in einer Terrordatenbank wegen möglicher Verbindungen zu Al Quaida steht und als Radikalinski sogar medial bekannt ist, in einem Flugzeug im Landeanflug auf Detroid sitzen kann; mit einem Oneway-Ticket zu einer „religiösen Veranstaltung“; mit einer ans Bein gebunden Chemikalie, die mit Hilfe der anderen Chemikalie in einer mitgebrachten Spritze zu einer Explosion führen könnte.
Wie geht denn das, wenn zum Beispiel ich nicht einmal eine Flasche Wasser mit ins Flugzeug nehmen kann, und schon gar nicht ohne dass ich vorher von vermutlich mehreren Behörden mit mehreren Datenbanken abgeglichen werde und meine Schuhe am Flughafen ausziehen muss?
12 Antworten auf „Super! Anschlag vereitelt! Nur eine kleine Frage“
[…] This post was mentioned on Twitter by Tom Schaffer, jk. jk said: RT @schaffertom: Anschlag vereitelt – super gemacht! Noch eine kleine Frage http://is.gd/5D7X7 #terror […]
Stell dir vor der amerikanische Regierung braucht einen Grund um die europäische Sicherheitspolitik kritisieren zu können. Und stell dir vor der amerikanische Geheimdienst sucht sich ein Bauernopfer um diesen Grund liefern zu können. Ich bin schon gespannt wie das weitergeht…
Hui, nur vorsichtig sein, der Kaiser hört nicht gern, dass er nackt ist! Sonst kommst du noch auf eine Liste und darfst wegen regierungskritischen Äußerungen nicht mehr einreisen – in diesen von Willkür regierten Unrechtsstaaten ohne Bürgerrecht ist das so gang und gebe. Da lob ich mir unsere Wischiwaschidemokratie – da geht sowas noch nicht so leicht… =)
Zum Kaiser ohne Kleider muss dringend des Kaisers neues Marktingyoutubvideo gesehen werden.
[…] ich den Bericht Vereitelter Anschlag beschert verschärfte Kontrollen und das Kommenater Super! Anschlag vereitelt! Nur eine kleine Frage gelesen habe drängt sich mir die Frage auf, warum sollte der jüngste Sohn eines angesehenen […]
@armin: in die usa will ich eh nicht…
und das sind ja nur hypothesen 😉 und fragen darf man ja wohl auch noch, oder? 🙂
Was soll das über die Sicherheitspolitik aussagen? Ist Deine Reaktion auf z.B. einen tödlichen Verkehrsunfall, dass Sicherheitsgurte und Airbags nicht sinnvoll sind?
Dieser versuchte Anschlag wird also vermutlich zu einer Verschärfung der Verwendung der „Terror Watch List“ führen. Und in einem Nebenschauplatz zu einer weiteren Verschiebung der Schließung von Club Gitmo.
Noch was:
Es gibt halt sehr viele Radikalinskis.
Es war doch nur ein Unfall: http://bit.ly/8g9kCR
es ist interessant wie viele daten gespeichert werden, wie viele davon wissen und wie wenig dabei danach herauskommt;-)
der Terrorist durfte ja nur in England nicht einreisen, in die USA stand er ja nicht auf der Liste und hatte einen legitimen Reisepass, der verhinderte, dass er daran gehindert wurde ins Flugzeug einzusteigen!
Nacktscanner hin oder her. Der macht nur dann Sinn, wenn es keine verpixelten Stellen gibt, denn dann braucht man das kleine bißchen notwendigen Stoff ja nur dort zu verstecken und es wird nicht erkannt.
Dabei gäbe es schon Alternativen, die solche Chemikalien anscheinend besser orten können. Obs so ist, oder nicht, weiß nicht.
Aber mir ist 1000 mal lieber mit einem Nacktscanner ohne Verpixelung gescannt zu werden, als dass ein Terrorist die Möglichkeit bekommt.
Der einzige gewichtige Grund, warum ich dagegen bin, ist, weil es der Gesundheit schaden könnte. Bei Röntgen hat man ja schließlich auch einen Schutzanzug beim Intimbereich.
Noch was: Es würde wahrscheinlich alles auch sicherer machen, wenn es mehr Polizei und Sicherheitskräfte im Einsatz gibt, anstelle den ganzen Überwachungscomputern. Aber am Personal wird immer gespart, an den Maschinen eben nicht. Leider.
noch was zum Nacktscanner: einem Arzt wird auch der nackte Körper gezeigt. Bei einem geschulten Personal am Flughafen sollte das eigentlich auch kein Problem sein.
Weiterer Vorteil: man muss sich nicht mehr unangenehm berühren lassen.
Der Schakal wäre wahrscheinlich sogar bestens ausgebildet solche Chemikalien aufzuspüren. Er hat eine bessere Spürnase als der Wolf und der Hund. Eine gezüchtete Mischung aus Hund und Schakal wird auch eingesetzt, nur halt nicht überall.