Das Märchen von den bösen, bösen Ausländern. Ein guter Ansatz der Wirtschaftskammer Österreich, um mit Vorurteilen gegenüber MigrantInnen aufzuräumen.
Schlussendlich reduziert der Beitrag das Thema jedoch abermals bloß auf die wirtschaftliche Komponente. Auch wenn mir das in diesem Fall einleuchtet: Die Diskussion bräuchte endlich mehr als nur ökonomische Rationalität …
2 Antworten auf „Das Märchen vom bösen Ausländer“
„Genau! Zu wenig heimische Kinder für unsre Pensionen! Deshalb ja auch auch Kinder statt Party! Unsere österreichischen Frauen sollen etwas leisten und gefälligst für Nachwuchs sorgen, um so die Überfremdung zu stoppen! Und überhaupt… Gegen die qualifizierten und angepassten Ausländer hat ja auch niemand was… Die Studie zeigt ja, dass die 17 % von den ungebildeten das Problem ist.“
Das ist ja sehr edel von der WKÖ wenn sie da was gegen Alltagsrassismus und Vorurteile unternehmen wollen, aber so…? Das einzige gute in dem Video find ich, dass sie fordern, dass AsylwerberInnen arbeiten sollen dürfen. Aber ich will hier keine AusländerInnen für meine Pension. Pensionen könnten auch von diversen steuerschonenden Privatstiftungen bezahlt werden. Ich will hier genau die AusländerInnen, die hier sein wollen – aus welchem Grund auch immer, weil es keinen Grund geben sollte, dass sich manche auf der Welt mehr oder weniger frei bewegen dürfen und andre nicht. Ob qualifiziert oder nicht.
Und es ist ja auch nicht so als ob die WKÖ in letzter Zeit dadurch aufgefallen ist, die öffentliche Bildung ausbauen zu wollen, um die Qualifikation der hiesigen Bevölkerung (ungeachtet der ursprünglichen Herkunft) zu verbessern.
Aber von der WKÖ hab ich mir nichts anderes erwartet, da find ich das, wie eingangs schon erwähnt, sehr edel. In den eigenen Klassenreihen (Sozialdemokratie, quo vadis?) mach ich mir da mehr Sorgen, auch wenn ich nicht weiß, wie lang die ein oder andere Organisation Sorgen noch Wert ist.
Mühsames video, nach 2min abgebrochen.
Altbackene powerpoint Präsentation.
das geht auch interessanter und kurzweiligen.