Das Plastik für die Planen ist aus China, die Motoren sind aus Deutschland, die Pflanzen und das Kapital kommen aus Indien. „Globaler geht es kaum mehr“, meint der indische Eigentümer Ramakrishna Karuturi über seine Rosenproduktion. Sie befindet sich übrigens in Äthiopien. Verkauft werden die Rosen vorwiegend in europäischen Supermärkten. „Dritte Welt im Ausverkauf„, gestern auf ARTE zu sehen, handelt vom Phänomen des Wettrennens um Ackerflächen in den Entwicklungsländern und der agrar-industriellen Nutzung dieser Böden. Ein Rennen zwischen kapitalstarken Investoren. In Gebieten, die in vielen Fällen vom Hunger nicht verschont werden. Und was ist mit der Ökologie? Wer die Doku verpasst hat, kann das (noch) nachholen.
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Eine Antwort auf „Doku: Dritte Welt im Ausverkauf“
Jeder kann auf Geldanlagen verzichten, die Mensch und Umwelt schaden! Keiner braucht Finanzprodukte, die auf Kosten der Ärmsten mit Nahrungsmitteln spekulieren! Dafür setzt sich die Initiative handle-fair ein.