Ist nur eine spontane Äußerung, die mir eingefallen ist, und die ich für erwähnenswert halte. Und meiner Familie und meinen Freunden werde ich diese Idee auch nahelegen. Nur so, ohne besonderen Grund. Weil das ein freies Land ist.
In den weiteren Schlagzeilen: Kleiderbauer klagt gegen einen Blogger, weil der ein Interview mit jemandem geführt hat, der etwas gesagt hat, was Kleiderbauer nicht passt. Über 5000 Euro kostet das den Blogger, weil der sich nicht auf einen Rechtsstreit einzulassen wagt. (Dass er den gewinnen sollte, ist zwar meine Überzeugung, aber so ganz sicher ist das hierzulande dann ja doch nicht.) Spenden werden erbeten.
5 Antworten auf „Man muss ja eh nicht bei Kleiderbauer kaufen“
[…] This post was mentioned on Twitter by DejaVu – Gerhard, Peter ENGEL. Peter ENGEL said: RT @schaffertom: Man muss ja eh nicht bei Kleiderbauer einkaufen http://is.gd/e43Ir […]
Eigentlich sollte man jetzt erst recht das Interview, so gut es geht, anonym verbreiten und hoffen, dass es tatsächlich rufschädigend gegen Kleider Bauer wirkt.
Ah, Protest kann kreativer und besser sein als das. Das was in diesem Interview gesagt wurde kann gar nie so rufschädigend sein wie das Verhalten das Kleiderbauer selbst mit dieser Klage an den Tag gelegt hat.
Noch besser (und interessanter) wäre es freilich, wenn genug Geld gespendet wird, um den Prozess zu führen. Ich mein… das widerspricht doch jeder Gerechtigkeits- und Rechtsintuition, dass der Publizist und Journalist für etwas bestraft wird, was sein Interviewpartner von sich gibt.
Jedenfalls ein PR-Stunt von dieser Firma, der seinesgleichen sucht. Willkommen im „Web 2.0 Fiasko PR – Wir machen es immer noch schlimmer“ Club.
Kann er den Prozess den überhaupt noch einmal aufrollen, wenn er schon einem Vergleich zugestimmt hat?