Eine Finanzministerin, die weiß, dass die Universitäten dringend eine Milliarde Euro brauchen, stellt sich bei ihrer Budgetrede hin und versucht 80 Millionen als Milliarde zu verkaufen. Well played, Frau Fekter, well played. Dann zahlen wir halt auch nur 500 Schilling Studiengebühren und der Deal steht.
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6 Antworten auf „Maria Fekters „Unsiversitäten“-Milliarde“
Ich finds schlimm, dass sie drüber lachen, während ich stehend Vorlesungen mithören darf, Prüfungen am Fußboden schreibe und bald Studiengebühren zahlen werde, weil ich vergebens auf Laborplätze warte..
Ich deute das als Lachen der Verzweiflung.
„Oiso! Niemand imeinem Bekanntngreis nennt mich Mizzi! Und den Gschtudierten kann man des scho einidruck’n, daß a Milliade a Milliade is – in Schülling hoet!“
(-;
Da braucht’s kein Maschek und Maschek, Liveübertragungen sind uns eh teuer genug!
Unimillarde schön und gut, aber es braucht vor allem eine Reform und ein Umdenken, auch seitens der Hochschüler.
Inwiefern?
Ich finde es schon etwas befremdlich, dass einerseits angeblich eine Menge Geld fehlt, um die Universitäten zu finanzieren, aber andererseits eine doch erkleckliche Summe (einige zig Millionen Euro) für die Eigenwerbung der Regierung ausgeben wird.
Meiner Meinug nach sollte sich eine Regierung doch eher durch Ihre Taten einen Ruf machen und nicht wie ein drittklassiges Produkt durch Werbung versuchen, den eigenen Wert und Bekanntheitsgard zu erhöhen.
Und somit könnten zumindest diese Millionen an Euro für sinnvollere Zwecke wie die Bildung verwendet werden!