ok, erster versuch vom handy zu bloggen endet mit einem eher unerkennbaren foto 🙂
„beschmiert“ is so kronen-slang.. nicht zufrieden damit!
musst du nicht sein. aber nicht alles was auf wände gesprüht wird finde ich schön oder in irgendeiner form wertvoll. das ist ein urteil, das nicht nur der krone vorbehalten bleibt.
is schon OK so – da kann er wenigstens keine Kinder in den Rücken schießen!
Geh bitte, was soll der Kommentar?
Soll wohl suggerieren, dass selbst in dunklen, einsamen Gängen mitten in der Nacht für polizeilichen Schutz gesorgt ist. Wenn’s denn nur so wäre… ganz ehrlich, die hier abgebildete Situation hab ich noch nie erlebt.
Ich stimme da der Interpretation von Mathias zu. Insofern ist die Werbung gar nicht mal so schlecht getroffen, da sie doch einige Gefühlsregungen und Assoziationen anspricht.
Andererseits … Werbung, welche der Realität nicht standhält, ist natürlich immer davon bedroht etwas lächerlich zu sein.
Nothing kills a bad product faster than good advertising.
na ja – beinahe jede Woche steht ein anderer Polizist wegen einem schweren Verbrechen vor Gericht und die Geschichten sind meist, um es freundlich zu formulieren, eigenartig. Einmal werden Unbewaffnete in Fetzen geschossen, dann nehmen 5 Polizisten einen armen Narren, der mit einer Mineralwasserflasche bewaffnet ist, ins Kreuzfeuer, dann schlagens wieder ein paar Leute zusammen und lügen herum, daß einer Sau graust ….
Das könnt endlos so weitergehen, bringt aber nix.
Nur sieht man bei den Wahlen dann die Ergebnisse. Die Politik wäre halt verpflichtet klar zu machen, daß Gesetze für alle gelten. Für Asylanten, Einwanderer, Männer, Frauen, Polizisten und alle anderen Menschen, die in Ö leben.
ich denke uns allen hier ist klar, dass es bei der polizei probleme und viele ungeeignete beamte gibt, trotzdem ists nicht fair da jetzt jeden polizisten als potentiellen in-den-rücken-von-kinder-schießer darzustellen. es gibt auch viele die einen guten job machen – nur die fallen einem halt nicht auf, weil sie genau das nicht solen.
genau dieselbe Story wird bei jeder Gerichtsverhandlung erzählt, in jedem Interview, gebetsmühlenartig, runtergeplappert usw.
und zum Thema Fairness – ich bin mit einem nigerianischen Arzt, der täglich vom 16 Bez. in Wien in den 20. in die Praxis fährt, bekannt. Fragen sie den doch mal ob es fair ist, daß er von ALLEN Polizisten, die ihn beamtshandeln, geduzt wird. Fragen sie ihn doch ob es fair ist, daß sein Ausweis, mindestens 1x pro Woche, kontrolliert wird.
Im Gegensatz zu mir wären Polizisten zu Fairness sogar durch die Verfassung verpflichtet.
was du beschreibst ist natürlich nicht fair. es ändert aber auch nichts daran, dass ich polizisten kenne die diesen job gern und gut machen, und die deinem schema eben nicht entsprechen. und mir ists meistens ziemlich egal was andere tun, ich selbst will fair bleiben.
es bringt außerdem nichts aus einer (verständlichen) empörung heraus in eine so pauschalisierende tonart zu verfallen. das führt in erster linie dazu, dass einem in der debatte nicht mehr zugehört wird.
das ändert aber nichts daran, dass man die missstände innerhalb der polizei beseitigen muss.
ach nein – deswegen bin ich gar nicht empört. Die wirklich empörenden Dinge erwähne ich ja gar nicht.
Und abschließend – wenn man ständig wiederholt, daß es gute und anständige Polizisten gibt, wird sich in dem Verein nie was ändern. Menschen lernen aus Fehlern und aus der damit verbundenen Kritik.
Menschen blocken für gewöhnlich ab, wenn man ihnen dauernd Dinge unterstellt. Und jene die sich falsch verhalten, werden ihr Verhalten auch nicht ändern, wenn man sie auf so eine Art beschimpft. Jemandem der alle Journalisten für korrumpierte unfähige hält höre ich z.B. ganz bestimmt nicht mehr zu, wenn er über Journalismus spricht.
das Foto sieht aus wie Pjöngyang um Mitternacht und suggeriert eher einen traurigen Überwachungsstaat mit Ausgangssperre als Sicherheit ^^
15 Antworten auf „Schutz“
ok, erster versuch vom handy zu bloggen endet mit einem eher unerkennbaren foto 🙂
„beschmiert“ is so kronen-slang.. nicht zufrieden damit!
musst du nicht sein. aber nicht alles was auf wände gesprüht wird finde ich schön oder in irgendeiner form wertvoll. das ist ein urteil, das nicht nur der krone vorbehalten bleibt.
is schon OK so – da kann er wenigstens keine Kinder in den Rücken schießen!
Geh bitte, was soll der Kommentar?
Soll wohl suggerieren, dass selbst in dunklen, einsamen Gängen mitten in der Nacht für polizeilichen Schutz gesorgt ist. Wenn’s denn nur so wäre… ganz ehrlich, die hier abgebildete Situation hab ich noch nie erlebt.
Ich stimme da der Interpretation von Mathias zu. Insofern ist die Werbung gar nicht mal so schlecht getroffen, da sie doch einige Gefühlsregungen und Assoziationen anspricht.
Andererseits … Werbung, welche der Realität nicht standhält, ist natürlich immer davon bedroht etwas lächerlich zu sein.
Nothing kills a bad product faster than good advertising.
na ja – beinahe jede Woche steht ein anderer Polizist wegen einem schweren Verbrechen vor Gericht und die Geschichten sind meist, um es freundlich zu formulieren, eigenartig. Einmal werden Unbewaffnete in Fetzen geschossen, dann nehmen 5 Polizisten einen armen Narren, der mit einer Mineralwasserflasche bewaffnet ist, ins Kreuzfeuer, dann schlagens wieder ein paar Leute zusammen und lügen herum, daß einer Sau graust ….
Das könnt endlos so weitergehen, bringt aber nix.
Nur sieht man bei den Wahlen dann die Ergebnisse. Die Politik wäre halt verpflichtet klar zu machen, daß Gesetze für alle gelten. Für Asylanten, Einwanderer, Männer, Frauen, Polizisten und alle anderen Menschen, die in Ö leben.
ich denke uns allen hier ist klar, dass es bei der polizei probleme und viele ungeeignete beamte gibt, trotzdem ists nicht fair da jetzt jeden polizisten als potentiellen in-den-rücken-von-kinder-schießer darzustellen. es gibt auch viele die einen guten job machen – nur die fallen einem halt nicht auf, weil sie genau das nicht solen.
genau dieselbe Story wird bei jeder Gerichtsverhandlung erzählt, in jedem Interview, gebetsmühlenartig, runtergeplappert usw.
und zum Thema Fairness – ich bin mit einem nigerianischen Arzt, der täglich vom 16 Bez. in Wien in den 20. in die Praxis fährt, bekannt. Fragen sie den doch mal ob es fair ist, daß er von ALLEN Polizisten, die ihn beamtshandeln, geduzt wird. Fragen sie ihn doch ob es fair ist, daß sein Ausweis, mindestens 1x pro Woche, kontrolliert wird.
Im Gegensatz zu mir wären Polizisten zu Fairness sogar durch die Verfassung verpflichtet.
was du beschreibst ist natürlich nicht fair. es ändert aber auch nichts daran, dass ich polizisten kenne die diesen job gern und gut machen, und die deinem schema eben nicht entsprechen. und mir ists meistens ziemlich egal was andere tun, ich selbst will fair bleiben.
es bringt außerdem nichts aus einer (verständlichen) empörung heraus in eine so pauschalisierende tonart zu verfallen. das führt in erster linie dazu, dass einem in der debatte nicht mehr zugehört wird.
das ändert aber nichts daran, dass man die missstände innerhalb der polizei beseitigen muss.
ach nein – deswegen bin ich gar nicht empört. Die wirklich empörenden Dinge erwähne ich ja gar nicht.
Und abschließend – wenn man ständig wiederholt, daß es gute und anständige Polizisten gibt, wird sich in dem Verein nie was ändern. Menschen lernen aus Fehlern und aus der damit verbundenen Kritik.
Menschen blocken für gewöhnlich ab, wenn man ihnen dauernd Dinge unterstellt. Und jene die sich falsch verhalten, werden ihr Verhalten auch nicht ändern, wenn man sie auf so eine Art beschimpft. Jemandem der alle Journalisten für korrumpierte unfähige hält höre ich z.B. ganz bestimmt nicht mehr zu, wenn er über Journalismus spricht.
das Foto sieht aus wie Pjöngyang um Mitternacht und suggeriert eher einen traurigen Überwachungsstaat mit Ausgangssperre als Sicherheit ^^