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Verpackungstricks

Holzspäne schmecken nach Erdbeer. In unseren Produkten ist längst nicht immer das, was uns die Verpackung zu verkaufen versucht – Eine Ergründung von Petra Köstinger

Ich mag keinen Käse – was zu Zeiten von „Analogkäse“ und Co. sicher kein Nachteil ist. Aber nicht nur Lebensmittelimitate sind auf dem Vormarsch. Zur Verwirrung der VerbraucherInnen tragen zunehmend auch ausgeklügelte Verpackungs-Tricks bei. Auch bekannt als „Mogelpackungen“.

Tolles Beispiel: Der Kinderfruchtdrink „Capri Sonne“ – der Drink mit den „gesunden Früchten“ hat einen gigantomanischen Fruchtgehalt von 12%, enthält 6,5 Stück Würfelzucker pro Packung, dazu auch keine Nährwertangabe. Egal, immerhin sind die Früchte aus „kontrolliert-integriertem Anbau“. Klingt wunderbar nach „kontrolliert-biologischem Anbau“, hat damit aber nicht viel zu tun.

Ein trauriger Einzelfall? Ganz im Gegenteil. Inzwischen ist das gängige Praxis. Warum sollten Fitness Fruits auch wirklich Früchte und mehrheitlich hochwertige Nährstoffe enthalten? Oder ein Schoko-Pudding mehr als 2 Prozent Schokolade beinhalten (übrigens aus „echter Herkunftsschokolade“!)?

Yammie Sägespäne!

Super ist auch der Zusatz von „naturidentischen Aromastoffe“, wo ein künstliches Gemisch aus Sägespänen plötzlich zu Erdbeeraroma mutiert. Oder das Bi-ghurt (siehe Abbildung), das wohl gern ein Bio-Joghurt wäre.

Die Verpackung eines Produkts beeinflusst die Kaufentscheidung maßgeblich. Der Sinn von Verpackungen ist es, gezielt Realitäten zu schaffen, Wertigkeiten zu kommunizieren. Am besten man verkauft nicht nur ein Produkt, sondern ein wahres Kauferlebnis. So oder so: Die äußere Form hat nicht unwesentlichen Einfluss auf den Erfolg eines Produkts. Da gibt’s viel zu gewinnen.

Es gibt aber auch viel zu verlieren: Eine Verpackung weckt Erwartungen. Können diese nicht eingehalten werden, fällt die Kaufentscheidung das nächste Mal womöglich anders aus. Und: Konsumenten können sehr nachtragend sein. Ehrlichkeit und Transparenz sind ein gerne unterschätzter Erfolgs-Faktor. Bloß: Die „Tüte mit aromatisiertem Zuckerwasser mit einem Mini-Anteil Fruchtsaft“ verkauft sich dann leider doch noch nicht so gut wie der „Drink mit den gesunden Früchten aus kontrolliert-integriertem Anbau“.

Trick-Nährboden durch EU-Regelung

Spannend wird auch sein, wie Verpackungs-Designer die Abschaffung der Normgrößen durch die EU aus dem vergangenen Jahr in naher Zukunft noch (aus)nutzen werden. Gravierende, offensichtliche Veränderungen sind unwahrscheinlich – das könnte dem Konsumenten dann doch zu blöd werden. Die Veränderungen werden dagegen eher subtiler Art sein.

Philadelphia hob Mitte des vergangenen Jahres den Preis eines Frischkäseproduktes geschickt an. Man verringerte den Inhalt unauffällig von 200g auf 175g. Immerhin eine Preiserhöhung von 14,3%. Die Einen werden sich über die tolle neue Verpackung freuen (neuerdings rund statt eckig) – wer den Trick entlarvt, wird sich aber gewaltig ärgern. Und das nachhaltig.

Das PR-Disaster lässt sich kaum noch toppen. Es sei denn, man strapaziert die Standard-Ausrede a la “Wir empfehlen, sich bei Kauf von Lebensmitteln für einen Preisvergleich stets an den ausgeschriebenen 100-Gramm-Preisen am Regal zu orientieren.” Blöd nur für uns KonsumentInnen, wenn die Supermärkte die alten Preis-Etiketten mit dem ursprünglichen 100-Gramm-Preis am Regal belassen – mit der Begründung, dass sich am Preis so und so nichts geändert hätte.

Wie auch immer: Es wäre an der Zeit, seine Macht als KonsumentIn zu entdecken. Und auch zu nutzen.

Cover Foto: aboutbettertimes, CC2.0-BY

Von Petra Köstinger

studiert mehr Fächer als die Uni Wien anbietet und spezialisiert sich auf Kommunikations- und Innovationsmanagement ("Wuuua!). Beim Kampf gegen die "Weizenmafia" rennt sie gegen jeden Gegenstand, der ihr in den Weg kommt.

27 Antworten auf „Verpackungstricks“

Nachtrag: Erdbeeraroma aus Nadelholzspänen ist füchterlich teuer, „naturidentischen Aromastoffe“ sind das dann aber nicht – die gehen schon als natürliche Aromen durch.

Btw: du willst vermutlich nicht wissen, wie man Pfirsicheistee bzw. das Pfirsicheisteearoma herstellt :p

Hab ich auch nie behauptet, das ich da etwas Neues erzähle – die Methoden werden aber immer subtiler, da muss ich kein funktionaler Analphabetist sein um darauf reinzufallen. Und abgespeist.de ist eh verlinkt 😉

Der Beitrag sollte vor allem darauf hinweisen, das es jeder von uns in der Hand hat, diese systematische Trickserei ad absurdum zu führen. Vorausgesetzt man entwickelt einen gewisse Kompetenz dafür. Wozu natürlich nicht alle fähig sind, mit dem entsprechendem Maß an Aufklärung aber sicher die Masse.

Und das Unternehmen das Potential erkennen sollten, das in transparenter Kommunikation steckt.

Zur Aromastoff-Problematik gibt’s massenhaft Fragwürdiges, das wäre mal einen eigenen Beitrag wert – und mir reicht’s, wenn ich weiß, aus was Vanilin oder Ananas-Aroma hergestellt wird 😉

Natürlich erfordert es etwas Kompetenz – aber was willst du machen, wenn eine Verpackung jahrelang 375 g beinhaltet und dann in einer Nacht-und-Nebelaktion auf 350 g reduziert wird. Oder bei einer Dose Bohnen mit 400 g, Abtropfgewicht 245 g lediglich das Abtropfgewicht auf 240 g verringert?

Ich nehme mir idR. schon Zeit, zu vergleichen was ich kaufe – zumindest der Inhalt ist mir wichtig. Dank der geänderten Verpackungsgrößenverordung muss ich jetzt aber noch zusätzlich schaun, ob sich die Größe, der Inhalt oder sonstwas nicht geändert hat.

15 Fischstäbechen waren vorher drin, teilweise sinds aber 15+1 „gratis“ – dass man aber da nur 16 leichtere Fischstäbchen bekommt und ggf. sogar draufzahlt, fällt auf den ersten Blick nicht auf.

Normverpackungsgrößen und Stückzahlen MÜSSEN wieder angestrengt werden.

Wenn ich Milch kaufe, will ich 1 Liter – es wird nicht mehr lange dauern, bis die ersten Milchpackerl am Markt sind, die nur noch 995 ml Inhalt haben – das wäre völlig legal.

Beim Vanillinzucker ist es teilweise auch so – da wird die Packungsgröße einfach mal von 40 g auf 20 g reduziert und statt 3 Sackerl sind in der Verpackung 5 drin – macht 20 g weniger.

Wohlgemerkt, ein kg Vanillinzucker kostet rund 15 bis 20 Euro – dafür kann man etwa 10 echte Vanilleschoten und 10 kg Zucker kaufen und den Zucker selbst aromatisieren – dauert halt etwa 2 bis 3 Wochen.

Nachtrag: das mit „naturidentisches Aroma“ steht noch immer falsch drin – Erdbeeraroma aus verpilztem Nadelholz ist „natürliches Aroma“ – der von dir verlinkte Artikel gibt das übrigens auch so wieder.

Was macht es denn für einen Unterschied, wenn man den Unterschied bei einer Blindverkostung nicht schmeckt und das Zeug nicht giftig ist? Der Analogkäse ist lange Zeit überhaupt niemandem aufgefallen. Kann also so furchtbar nicht sein.

Mit dieser Ablehnung neuer Verfahren gäbe es heute gar keinen Käse, kein Bier, kein Sauerkraut, keinen Wein und tausend andere Produkte nicht. Denn Käse und Brot wachsen bekanntlich nicht auf Bäumen.

Käse = durch Bakterien kontrolliert verdorbene Milch. Tw. bekanntlich mit Schimmelpilzen verfeinert.

Bier und Brot macht man mit Germ, was nichts anderes als ein Pilz ist.

Die Aufhebung der Verpackungsordnung war endlich einmal ein seltener, liberalisierender Schritt der EU. Wer sagt denn, dass eine handvoll von erlaubten Verpackungsgrößen für alle Konsumenten und Produkte ideal ist?

Im Supermarkt steht der Kilopreis sowieso angeschrieben.

Das Problem seh ich in der Täuschung, man nehme billigere Rohstoffe und verkaufe sie unter einem identischen Namen teuer weiter. Analogkäse ist solange kein Problem, bis er als „Almkäse“ am Bauernmarkt landet. Ich empfehle da übrigens den Blick ins vorige Jahrhundert, wo es noch wirklich viele Tote durch Lebensmittelfälschungen gab.

„Analogkäse“ ist auch nicht furchtbar – ich finde das völlig OK. Der „Skandal“ war ja nur, dass man das Zeug als echten Käse verkauft hat. Wenn jemand Margarine als echte Butter verkauft, wäre das auch Betrug. Ich verstehe den Hass auf Analogkäse auch nicht.

Gegen den aufgespritzen Zuckerwasserschinken hat offenbar auch keiner was – Schafe halt.

Wenn sich das „aus was denn“ auf das Pfirsicharoma bezieht: das wird vorzugsweise aus Buttersäure hergestellt und diese ist äußerst billig durch Buttersäuregährung herstellbar. Buttersäuregährung wird z.B. mit Clostridium acetobutylicum – eine Darmbakterienart – durchgeführt.

Wer schon mal Buttersäure gerochen hat, wird mir vermutlich beipflichten, wenn ich sage, das mich Pfirsicheistee an Erbrochenes erinnert – nein Spaß beiseite, es schmeckt mir trotzdem nicht – ich trink lieber den Zitroneneistee – auch wenn der nie eine echte Zitrone gesehen hat.

Mir gehts dabei ja nicht darum, dass es grauslig wäre – mir ist das völlig egal, ich weiß es. Es geht nur darum, dass es nicht scheinheilig sein darf. Erdbeerschokolade draufschreiben wenn das Ding niemals echte erdbeeren gesehen hat ist dreißt. Genauso bei den Kinderrigeln – +Milch draufschreiben obwohl da gar keine Milch drin ist – bestenfalls Milchpulver und zusätzlich irgend ein anderes Fett und natürich ein riesiger Haufen Zucker – aber gut für Kinder solls sein, jaja.

Ich sage nicht, dass eine Handvoll von erlaubten Packungsgrößen für alle Kunden ideal wäre – es geht nur darum, normgrößen zu definiren. Meinetwegen auch breiter gefächert.

Die pro-kg-Angabe ist auch wieder so eine Sache – sie bezieht sich auf das Gesamtgewicht, nicht das Abtropfgewicht. Zudem ist die Angabe mal auf 100g dann wieder auf 1 kg gerechnet.

Bei anderen Produkten wie etwa Aluminiumfolie ist der laufmeterpreis angegen – der ist aber herzlich wertlos wenn der Hersteller seine Folie einfach um 5 mm schmäler macht als der mitbewerber.

Oder Papiertaschentücher – der eine packt 10 stück in die Packung, der andere nur 9. Da kann mir keiner erzählen, dass das nur gemacht wird, weil die Packungsgrößen besser zum Nutzungsverhalten des Konsumenten passt.

„Buttersäuregährung wird z.B. mit Clostridium acetobutylicum – eine Darmbakterienart – durchgeführt.“

Ich würde Clostridium sp. nicht als Darmbakterie bezeichnen, genausowenig wie Deinococcus radiodurans. Klar kommts dort auch vor, aber die Hauptbedeutung haben sie in der Boden/Gewässerökologie.

@chb: wenn etwas in Rindereingeweiden vorkommt, kann man’s durchaus Darmbakterium durchgehen lassen 😉

Aber „echter“[1] Käse wird ja auch aus Kälbchen-Kotze-Derivaten gemacht – so what?

[1] also wirklich echter Käse ohne Lab-Ersatzstoff

Das hab ich nie verstanden, wie kam man auf die Käse Herstellung mittels Kälberlab.

… einige Jahrtausende früher ..
A: Hey ich hab hier etwas alte Milch …
B: Zum wegschütten zu schade, gibs mal den Kälbern
A: Gut – ach, jetzt hats reingekotzt
B: riecht eigentlich ganz gut …

… seltsam 🙂

Wenn man mehr Verpackungsgrößen vorschreibt, dann hat man doch den gleichen Effekt, als wenn man es gleich frei gibt.

Kleinere Einheiten helfen gegen Übergewicht. Die Amis sind hauptsächlich deshalb so blad, weil alles in riesen Portionen und Einheiten verkauft wird.

Den Schmäh mit der Verkleinerung der Packung kann man sowieso nur einmal machen. Die Konkurrenz zieht schließlich nach.

Wenn man schon Konsumentenschutz betreiben will, dann sollte man eher die .99¢-Preise verbieten. Dann muss die EZB auch nicht soviele Münzen produzieren.

Oder den X+Y gratis Schmäh. Das sind nur reine Psychotricks, die dem Konsumten in keinem Fall einen argumentierbaren Nutzen bringen.

Ebenfalls grotesk ist, dass Produkte mit geschützten Ursprungsbezeichnungen trotz Binnenmarkt nur aus einer bestimmten Region stammen dürfen. Allerdings dürfen die Vorleistungen und Rohstoffe sehr wohl von außerhalb der Region zugekauft werden. Das sieht man am steirischen Kürbiskernöl aus chinesischen Kürbissen.

„Den Schmäh mit der Verkleinerung der Packung kann man sowieso nur einmal machen. Die Konkurrenz zieht schließlich nach.“

Ja, erst 995 ml, dann 990 ml, dann 985 ml – ist doch egal ob die Mitbewerber nachziehen.

Wie wäre es, wenn man vorschreibt, den Grundpreis in einer angemessenene SI-Einheit ausreichend groß zu positionieren?

Bei Tankstellen steht auch der Literpreis an der Zapfsäule und nicht irgendwelche Preise pro Tankfüllung.

Zudem: diese „Füllmenge technisch bedingt“ ist teilweise lächerlich wenn man eine Verpackung bekommt, die zu 2/3 aus Luft besteht. Auch das ist bewusste Täuschung, denn die Füllhöhe von Verpackungen ist oft nur Marketingtechnisch bedingt.

@dieter sind die amerikanischen Füllgrößen eigentlich daraus entstanden, dass zB die Füllmengen reguliert sind? ich weiß es nicht, aber so rein intuitiv würde ich sagen, das kommt von einer schrittweisen Anhebung der Mengen, die eben nicht reguliert sind? 😉

Was mich an der ganzen Sache dennoch freut ist, dass die ganze E-Nummern-Halbwissen-Panik kurz von der Bildfläche verschwunden ist.

@ dieter
gabs das nicht auch mit Speck aus China (vermeintlich als Tiroler Speck bezeichnet)

@fatmike

die E-Nummern werden zunehmend entfernt und gegen „Marketingsprech“ ersetzt.

„Emulgator: Lecithin“ liest sich einfach besser als ein kommentarloses „E 322“. Oder ein Mineralwasser das mit Sauerstoff angereichert ist, verkauft sich gleich wesentlich besser als eines, wo E 948 beigefügt ist :p

Nebenbei: Rein prinzipiell wäre ich schon für variable Füllmengen, dann müssten man aber Bestimmungen erdenken, die eben die schleichende Änderung nicht erlauben. Sodass es zB eine signifikante Änderung sein muss, oder die Änderung auf der Packung markiert werden muss.

Schön das das hier so diskutiert wird – ich find’s nur etwas bedenklich, wenn die Gefahr von künstlichen Lebensmittelzusätzen so bagatellisiert wird. Der Skandal ist nicht nur, dass man diese künstlichen Stoffe als hochwertige Nährstoffe verkauft. Diese chemischen Zusätze bergen nicht zu unterschätzende gesundheitliche Risiken – trotz Grenzwerten. Bei vielen der Zusatzstoffe ist man sich deren Wirkung im menschlichen Körper noch nicht mal bewusst, schon gar nicht auf längere Sicht. Und da sprech ich jetzt nicht nur von vieldiskutierten Stoffen wie beispielsweise Aspartam.

@suit „Das Prädikat »natürliches Erdbeeraroma« bedeutet nämlich lediglich, dass das Aroma durch physikalische und chemische Prozesse aus Material gewonnen wird, »das nachweislich vom Menschen verzehrt wird«. Das müssen nicht zwingend Erdbeeren sein. Aromen aus Sägespänen dürften sich allenfalls »naturidentischer Aromastoff« nennen.“ (Quelle)

@Tom

Oder bei einer Änderung der Füllmenge das eben ersichtlich sein muss. Einen Reiskarton mit einem Volumen für etwa 1 kg plötzlich nur mehr mit 800 g zu befüllen wäre auch eine signifikante Änderung – von außen sieht man das aber vermutlich nicht. Aber genau sowas wird gemacht.

Verpackungsdesing wird 1:1 beibehalten – die Packung ist von außen identisch und innen drin ist weniger, damit der leere Platz aber genutzt wird, gibt man noch irgendwelche Portionsbeutel rein, die den restlichen Platz belegen.

Sowas darf einfach nicht sein.

@Tom

Oder bei einer Änderung der Füllmenge das eben ersichtlich sein muss. Einen Reiskarton mit einem Volumen für etwa 1 kg plötzlich nur mehr mit 800 g zu befüllen wäre auch eine signifikante Änderung – von außen sieht man das aber vermutlich nicht. Aber genau sowas wird gemacht.

Verpackungsdesing wird 1:1 beibehalten – die Packung ist von außen identisch und innen drin ist weniger, damit der leere Platz aber genutzt wird, gibt man noch irgendwelche Portionsbeutel rein, die den restlichen Platz belegen.

Sowas darf einfach nicht sein.

@Pezi – nochmal korrigiert:

„1. Natürliche Aromastoffe:

chemisch definierte Stoffe mit Aromaeigenschaften, gewonnen durch geeignete physikalische Verfahren (einschließlich Destillation und Extraktion mit Lösungsmitteln), durch enzymatische oder mikrobiologische Verfahren aus Ausgangsstoffen pflanzlicher oder tierischer Herkunft, die als solche verwendet oder mittels herkömmlicher Lebensmittelzubereitungsverfahren (einschließlich Trocknen, Rösten und Fermentieren) für den menschlichen Verzehr aufbereitet werden.“

Du hast recht – aber: man kann aus Tomatenabfällen (die Schlotze, die die Kerne zusammenhält und bei der Tomatenmarkherstellung abfällt) Erdbeeraroma herstellen – das ist dann „echt“ natürlich.

erster schritt, den gerade akademiker ohnehin bereits oft machen: man bestelle eine öko-kiste oder bio-kiste. die wird nach hause geliefert. man unterstützt direkt und ohne klimafeindlichem mega-transport die landwirtschaft „vor ort“ (oder eben vor den toren der stadt). und man hat mal einen gewissen teil seiner nahrung auf höchster qualität eingekauft.

und dann beginnt die oben skizzierte analyse des dschungels supermarkt.

Leider nicht alle Kommentare gelesen. Wollte dringend auf Chorherrs Blogartikel letztens verweisen: http://chorherr.twoday.net/stories/6211047/ Du bist halt tatsächlich was du bist. Wir sind demzufolge … (die deutsche Sprache hat zuwenige Worte). Einheitliche Verpackungsgrößen sollten grundlegender Standard des Verbraucherschutzes sein. Ich träume weiter von einer EU der Bürger…

Ich habe gestern kurz vor 8 so eine Sendung auf Kabel1 gesehen, wo Lebensmittelkontrolleure ein Geschäft kontrollierten, das sich auf iranische Produkte spezialisiert hat. Ich will jetzt hier nicht von den Kontrolleuren reden, die offensichtlich der Meinung waren, um Auftrag des Herren unterwegs zu sein und mit dem Geschäftsbesitzer wie mit einem Volksschüler geredet haben.

Es geht einfach darum: wenn ich ein Produkt kaufen will, dessen Verpackung nur auf persisch beschriftet ist und auf dem die entsprechenden Nahrungsmittelkennzeichnungen nicht drauf sind, dann werd ich wohl wissen was ich tu. Warum brauch ich einen Staat, der mir sagt, dass ich das nicht kaufen darf, weil es zu gefährlich oder was auch immer für mich ist?

Sicher muss es gewisse Regelungen geben – z.B. gegen Betrug, wenn also 1kg drauf steht, dann muss schon auch 1kg drinnen sein. Und den Nüssen sollten auch keine Glasscherben beigemengt sein. Aber irgendwo muss auch die Eigenverantwortung anfangen.

Der arme Ladenbesitzer kann nur von Glück reden, dass die Verpackungsgrößen liberalisiert sind, sonst könnt er vielleicht das halbe Zeug auch noch umfüllen.

Die Kommentare sind geschlossen.

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