Mit gutem Inhalt meine ich Argumentationskultur, sich in Themen und Perspektiven von der Masse abhebend und eine gewisse literarische Stilsicherheit. Summa summarum ist ein Qualitätsblog im Idealfall „zitierbar“. So würd ich das sehen. Dann kommen natürlich noch Dinge dazu wie: regelmäßige Artikel, nach Möglichkeit ein begrenzter thematischer Fokus (wer zu alles eine Meinung hat und Experte ist, steht im Verdacht, ein Idiot zu sein), Offenlegung des Backgrounds/Impetus des Autors (wer schreibt denn da? beispielsweise ist es unangenehm, wenn ein Blogautor über Grüne Gentechnik schreibt und bei der großen Firma M am Gehaltszettel steht und dieses verschweigt – erfundenes Beispiel).
Vorschlag zur Befeuerung der Debatte:
Ihr (zurpolitik-Redaktion) beantwortet die Frage vorerst selbst
und nennt einige Qualitätsblogs samt Begründung gleich dazu.
Implizit natürlich: Nichtzitierte sind dann eben keine Qualitätsblogs.
Da schaun dann viele nach (kenn ich aus der Politik „bin ich zitiert“) freuen oder ärgern sich dann, je nachdem, und schon gehts los.
Ich weiß zwar nicht was einen Qualitäts-Blog ausmacht, aber wie sich ein schlechter Blog deklariert kann ich mit Sicherheit sagen:
Bedingungslose MASTDARMAKROBATIK in eine politische Richtung, zeichnet einen unqualifizierten Blog aus.
Die Frage ist viel zu allgemein gestellt, da muss mindestens eine Skizze von Inhalten oder Intentionen her. Also: Geht es um journalistische Blogs, um Videoblogs, um literarische, um Spassplattformen…
Zum einen kann man das teilweise wohl auch allgemein beantworten, zum anderen bleibt die gestaltung der andersrum-diskussionen den leserInnen überlassen und zum dritten geht es im zweifelsfall wahrscheinlich um blogs, die zurpolitik ähneln.
Ich bin mir halt nicht sicher, ob man das „Qualitätsblog“ an sich überhaupt definieren kann. Was du in obigem Artikel angeführt hast, sind so allgemeine Kriterien, dass sie imho für jede Publikation als Qualitätsmaßstab dienen können. Je mehr ein Text den formellen (Sprache, Stil) und inhaltlichen (Transparenz, ausgewogene und schlüssige Argumentation, faktische Richtigkeit) entspricht, desto besser. Wie kommt da noch die Blog-Komponente ins Spiel? Außer vielleicht, dass ein Qualitätsblog eben regelmäßig qualitativ hochwertige Texte liefert, was ja eine wenig originelle Erkenntnis ist 🙂
Die Themenwahl und die Frequenz würd ich übrigens eher außen vor lassen, gute Artikel zu sehr banalen Themen alle heiligen Zeiten einmal können unterm Strich auch ein gutes Blog ausmachen.
Wie unterscheidet sich vor diesem Hintergrund ein Qualitätsblog von einem Qualitätsblatt für dich?
8 Antworten auf „Was ist ein Qualitätsblog?“
1. Guter Inhalt
2. Guter Inhalt
3. Guter Inhalt
4. Guter Auftritt
Mit gutem Inhalt meine ich Argumentationskultur, sich in Themen und Perspektiven von der Masse abhebend und eine gewisse literarische Stilsicherheit. Summa summarum ist ein Qualitätsblog im Idealfall „zitierbar“. So würd ich das sehen. Dann kommen natürlich noch Dinge dazu wie: regelmäßige Artikel, nach Möglichkeit ein begrenzter thematischer Fokus (wer zu alles eine Meinung hat und Experte ist, steht im Verdacht, ein Idiot zu sein), Offenlegung des Backgrounds/Impetus des Autors (wer schreibt denn da? beispielsweise ist es unangenehm, wenn ein Blogautor über Grüne Gentechnik schreibt und bei der großen Firma M am Gehaltszettel steht und dieses verschweigt – erfundenes Beispiel).
Vorschlag zur Befeuerung der Debatte:
Ihr (zurpolitik-Redaktion) beantwortet die Frage vorerst selbst
und nennt einige Qualitätsblogs samt Begründung gleich dazu.
Implizit natürlich: Nichtzitierte sind dann eben keine Qualitätsblogs.
Da schaun dann viele nach (kenn ich aus der Politik „bin ich zitiert“) freuen oder ärgern sich dann, je nachdem, und schon gehts los.
Ich weiß zwar nicht was einen Qualitäts-Blog ausmacht, aber wie sich ein schlechter Blog deklariert kann ich mit Sicherheit sagen:
Bedingungslose MASTDARMAKROBATIK in eine politische Richtung, zeichnet einen unqualifizierten Blog aus.
Die Frage ist viel zu allgemein gestellt, da muss mindestens eine Skizze von Inhalten oder Intentionen her. Also: Geht es um journalistische Blogs, um Videoblogs, um literarische, um Spassplattformen…
Zum einen kann man das teilweise wohl auch allgemein beantworten, zum anderen bleibt die gestaltung der andersrum-diskussionen den leserInnen überlassen und zum dritten geht es im zweifelsfall wahrscheinlich um blogs, die zurpolitik ähneln.
Hab den Überlegungen hier: http://zurpolitik.com/2008/02/13/was-ist-ein-qualitatsblog/ nichts hinzuzufügen 😉
Geh, das is ja feig und fad! 😉
Ich bin mir halt nicht sicher, ob man das „Qualitätsblog“ an sich überhaupt definieren kann. Was du in obigem Artikel angeführt hast, sind so allgemeine Kriterien, dass sie imho für jede Publikation als Qualitätsmaßstab dienen können. Je mehr ein Text den formellen (Sprache, Stil) und inhaltlichen (Transparenz, ausgewogene und schlüssige Argumentation, faktische Richtigkeit) entspricht, desto besser. Wie kommt da noch die Blog-Komponente ins Spiel? Außer vielleicht, dass ein Qualitätsblog eben regelmäßig qualitativ hochwertige Texte liefert, was ja eine wenig originelle Erkenntnis ist 🙂
Die Themenwahl und die Frequenz würd ich übrigens eher außen vor lassen, gute Artikel zu sehr banalen Themen alle heiligen Zeiten einmal können unterm Strich auch ein gutes Blog ausmachen.
Wie unterscheidet sich vor diesem Hintergrund ein Qualitätsblog von einem Qualitätsblatt für dich?