Beiträge zu "Österreich"

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Der Wert des Nudelsiebs

55 K., , 17. July 2011
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Erst haben wir gelacht. Dann waren wir verwirrt, ob der inkonsistenten Rechtfertigungen der österreichischen Polizei. Dann begann die Kritik. Niko Alms Führerschein-Aktion sei ein Angriff auf das „Menschenrecht auf freie Religionsausübung“ und „beleidigte-Leberwurst-Getue“. Es zeigt sich, was die Leistung der Aktion sein könnte: eine Diskussion anzustoßen, vielleicht lässt sich mit dem Sommerloch mal etwas Vernünftiges anstellen.

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“Ostarbeiter”: Was es dagegen jedenfalls zu sagen gibt

14 K., , 4. May 2011
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Auf Kobuk läuft gerade eine interessante Debatte zum Begriff “Ostarbeiter”, der zuletzt von manchen politischen Parteien und einigen Medien verwendet wurde. Yilmaz Gülüm erklärt im Beitrag, dass dieses Wort direkt aus dem Jargon Hitler-Deutschlands stammt. Das hätte ich ehrlich gesagt gar nicht mehr gewusst. (more…)

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Essensverschwendung im Westen

9 K., , 14. February 2011

In “Viel Nahrung nur für den Mistkübel“, einem interessanten Artikel aus dem morgigen Printstandard, schreibt Regina Bruckner folgendes:

Umso erstaunlicher, dass in den USA und in Europa gleichzeitig bis zu 50 Prozent der Nahrungsmittel jedes Jahr im Mist landen. Jedes zweite Salathäuptel, jeder zweite Erdapfel, jedes fünfte Brot erreichen nicht einmal, Kühlschränke, Obstschüsseln und Brotdosen der Konsumenten. In Österreich sind es nach Erhebungen des Instituts für Abfallwirtschaft auf der Wiener Universität für Bodenkultur (Boku) bis zu beachtlichen 166.000 Tonnen an angebrochenen und original verpackten Lebensmitteln, die alleine die Haushalte jährlich in den Restmüll befördern, wie Boku-Expertin Felicitas Schneider im Gespräch mit derStandard.at sagt. Eine 100.000-Einwohner-Stadt könnte davon gut und gerne leben. Die Speisereste oder der Biomüll sind da noch gar nicht mitgezählt, keine Suppe oder saure Milch, die den Weg in den Kanal finden, und keine übrig gelassene Nudelportion eingerechnet.

Die Faktenlage ist zwar nicht wirklich neu, in konkreten Zahlen dann aber doch immer wieder brutal.

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Über die schlechte Laune des gemeinen Österreichers

8 K., , 17. January 2011
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Österreich besteht aus gewachsenen Strukturen. Nein, nicht alles, aber speziell die Versorgung der Bevölkerung mit steuerfinanzierten, öffentlichen Dienstleistungen blickt auf eine lange Tradition des Verwaltet-werdens zurück. Und so gibt es für die verschiedensten Angelegenheiten mindestens eben so viele verschiedene Ämter, Magistrate, Bezirkshauptmannschaften oder anderweitige Institutionen. Diese sind der Hauptgrund, warum der gemeine Österreicher keinem besonders netten Klischee unterliegt. Mieselsüchtig, nörglerisch, zur Mißgunst neigend und permanent verfangen in einem Grundzustand leichter Todessehnsucht – das gängige Porträt des Homo Austriacus, gezeichnet von Kabarettisten und Künstlern. (more…)

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Empören statt Auseinandersetzen

23 K., , 11. November 2010
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Die gesamte Regierungsriege echauffierte sich gestern über die „inakzeptablen“ Aussagen (Faymann, Pröll, Spindelegger, Fekter) des türkischen Botschafters Kadri Ecved Tezcan. Der Übeltäter wurde ins Außenministerium zitiert und sein Chef in der Türkei angerufen. Strache forderte gleich eine Entschuldigung der türkischen Regierung und Josef Normalbürger geiferte in den Foren diverser Tageszeitungen.

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“Haltet euch an die Regeln dieses Landes!”

10 K., , 10. November 2010
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Ein Interview der “Presse” mit dem türkischen Botschafter Kadri Ecved Tezcan über Integration sorgt für Aufregung in Österreich. In der politisch korrekten Hysterie wird viel über den Absender und die Hülle der Nachricht diskutiert, währenddessen gehen die Inhalte wieder einmal völlig unter. Wir wollen uns mit der Sache auseinandersetzen, sind in einem spontanen redaktionellen Kraftakt losgezogen und baten drei Experten zum Gespräch*. (more…)

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Wir panieren die Jugend, Teil 2011

13 K., , 24. October 2010
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“Die neue Politik”-Kampagne der SPÖ und das “Schwarz macht geil” der ÖVP waren Versuche der letzten Jahre, bei den jugendlichen WählerInnen wieder besser Fuß zu fassen. Die Parteien treiben sich in den Discos rum, zeichnen Comics, machen Hiphop-Raps. So verstehen Rot und Schwarz und Blau das Wort “Jugendpolitik”. Zahl ihnen vielleicht mal ein Bier, dann werdens dich schon mögen. Während das in unserer Landeshauptstadt wieder mal im Wahlkampf abging, schürten Faymann und Pröll ein Paket, das die Jugendlichen mit Füßen tritt. (more…)

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Wer, warum grün wählt und wieso das so schnell nicht wesentlich mehr tun werden

45 K., , 13. September 2010
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Meine Beiträge zur österreichischen Innenpolitik halten sich hier bisher in Grenzen. Das werden sie auch in Zukunft tun (freudige Kommentare dazu sind natürlich genauso willkommen wie seriösere zum Artikel). Heute kurz nach Mittag ist mir aber während eines meiner, auf den Tag verteilt, unzähligen Gedankenmonologe etwas eingefallen. Zumindest scheint es mir so.

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Reiche? Tschuldige, hamma nicht

20 K., , 13. September 2010
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Die OTS-Runterred-Sendung “Im Zentrum” tue ich mir nicht oft an. Ein Tweet von Andreas hat mich gestern aber doch neugierig gemacht. Das Thema diesmal: “Reiche schröpfen – Der neue Klassenkampf?”. Mit dabei unter anderem Günter Stummvoll, was ein einstündiges Kopfschütteln meinerseits zur Folge hatte. Der 67-jährige Finanzsprecher der ÖVP verteidigte die Reichen, gab eine intellektuelle Bankrotterklärung ab und repäsentatierte seine Partei damit sehr gut. (more…)

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“Es geht nicht allzu sehr um Inhalte”

4 K., , 20. April 2010

Heute bat mich Roland Gratzer von FM4 relativ spontan um ein Interview über den Web-Teil des Präsidentschaftswahlkampf. Der etwa dreieinhalb Minuten lange Beitrag, der aus dem geschätzt 20-30 Minuten langen Gespräch entstanden ist, wurde in der Sendung Connected ausgestrahlt. Der Mitschnitt ist bei uns nachzuhören. Der Neonazi, den der ORF engagiert hat um mich zu diskreditieren, wurde vom Staatsfunk selbstverständlich gelöscht.

PS: Jetzt auch als Webstory.

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