Beiträge zu "Medien"
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Der “Schulbürgerstreich”, das BZÖ und Vienna Online
5 K., Tom Schaffer, 19. January 2011
Einem Wiener wurde anscheinend sein Auto gestohlen. Es blieb aber in der Folge in der Gegend, denn der Mann bekam weiter Strafzettel wegen Falschparkens. Das Magistrat teilte ihm nicht mit, wo diese Strafzettel ausgestellt wurden (ich hatte noch keinen, aber Kommentaren zufolge steht das auf der Benachrichtigung drauf). So konnte der Betroffene sein Auto nicht orten. Das behauptet zumindest eine amüsante OTS-Aussendung des BZÖ-Parlamentsklubs. (OTS ist ein APA-Medium für kostenpflichtige Presseaussendungen. Die Parteien nutzen das allgemein gerne, um ihren Wahnsinn zu dokumentieren.) Die Orangen orten in ihrer Aussendung einen “Schulbürgerstreich” (sic) und eine rot-grüne Verschwörung gegen Autofahrer. (more…)
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First things first: Lernt Deutsch!
29 K., Tom Schaffer, 16. December 2010
Die Ergebnisse der PISA-Studie alarmieren: Immer weniger 15-jährige in Österreich können ausreichend lesen. Yilmaz Gülüm schreibt bereits von der Bedrohung des geschriebenen Wortes. Die Kurzform seines lesenswerten Textes: Da immer weniger Menschen lesen können, bewirkt Journalismus auch immer weniger. Yilmaz sorgt sich, dass viele unerreichbar werden.
Luca Hammer meint, wenn er einen Absatz dreimal lesen muss um ihn zu verstehen, dann hat der Autor versagt. Er hat damit recht. Ist dann aber “Heute” [Anm.: Gratis U-Bahn-Zeitung in Wien] der neue Qualitätsmaßstab, an dem unsere Artikel gemessen werden?
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Cablegate, reines Geschwätz?
2 K., Tom Schaffer, 8. December 2010
Seit die Veröffentlichung von tausenden US-Botschaftsdepeschen begonnen hat, begleitet Wikileaks der Vorwurf in diesem Fall nichts aufzudecken, sondern nur boulevardeskes Geschwätz an die Oberfläche zu bringen. Marco Schreuder schreibt zu Cablegate zum Beispiel Folgendes: (more…)
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Unterhalten von WikiLeaks
33 K., Michael Moser, 3. December 2010
Vielleicht liegt es an meinem schlichten Gemüt. Vielleicht auch einfach daran, dass ich gerade unter einer Attacke bösartiger Rhinoviren leide, die mich von quasi eh allem Wichtigen abhalten. Oder ich bin schlicht und einfach anspruchslos. Denn kein Medienereignis fand ich bis dato unterhaltender als die Querelen und Skurrilitäten die WikiLeaks mit Cablegate erreichte. (more…)
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Ghandi und Lady Gaga
0 K., Tom Schaffer, 26. October 2010
Schöner, einfacher Viralspot über das vermeintliche Ende des Publishinggeschäfts.
(via)
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Wikileaks-Gründer Julian Assange verlässt CNN-Interview
2 K., Tom Schaffer, 23. October 2010
Julian Assange verließ ein Interview mit CNN über die Wikileaks-Veröffentlichung von etwa 400.000 Logbüchern über Einsätze den Irak-Krieg. Die Interviewerin wollte im Zuge des Gesprächs über Assanges Aufenthaltsbewilligung in Schweden sprechen. Weil die Interviewerin seine Bitte wiederholt ignorierte, das Interview “über den Tod von 104.000 Menschen nicht mit Attacken gegen meine Person zu kontaminieren”, stand der Gründer der Whistleblower-Organisation auf und ging.
(via)
Blog - Kolumnen - Unser modernes Zeug
Apple? Na und?
18 K., Tom Schaffer, 2. September 2010
Es ist wieder einmal Zeit für eine kleine Replik. Max Kossatz macht sich Sorgen, dass Apple ein Vertriebsmonopol werden könnte. Ich finde ja, die schönsten Blogposts sind die, welche den Leuten etwas “Angst” nehmen. Und das hier ist wieder so einer. (more…)
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Das letzte “Bezirksjournal” und die Parteien
6 K., Tom Schaffer, 26. August 2010
Heute wurde in Wien das letzte “Bezirksjournal” an die Haushalte ausgeliefert. Das Gratisblatt der Mediaprint (bekanntermaßen eine Tochter von Krone und Kurier) wird wegen mangelnder wirtschaftlicher Perspektive eingestellt. Der Verlust für die publizistische Qualität in Österreich hält sich in Grenzen. Die Parteien trommelten aber noch einmal kräftig Werbung in das an alle Haushalte gelieferte Blatt. (more…)
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Bitte krempelt die TV-Talks um!
10 K., Tom Schaffer, 17. August 2010
Gerade habe ich in der ORF TV Thek das Sommergespräch von Ingrid Thurnher mit Eva Glawischnig und Claus Raidl nachgesehen. Ich muss (im Jahr 1 nach der Vorjahreskatastrophe) feststellen: Das Format ist immer noch ein Witz und gehört in dieser Form abgeschafft. Ebenso wie die gesamte TV Talk-Kultur. Sie ist mittlerweile Journalismus in einer demokratieschädigenden Form. (more…)
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Afghanistan & Wikileaks: Journalismus oder Terrorismus?
13 K., Tom Schaffer, 3. August 2010
Das Aufdecken von zigtausenden Berichten des Pentagons zum Afghanistan-Krieg (über die Lage in Kabul führt Solmaz Khorsand übrigens aktuell ein tolles Tagebuch von vor Ort) hat in Österreich dank der Initiative eines Bloggers und eines aufmerksamen Online-Journalisten für etwas mehr als nur ein paar Kurzmeldungen gesorgt. Mit dem (sinngleich oft gehörten) Dementi des betroffenen Waffenherstellers war die Sache dann aber schnell wieder vorbei. Dabei stecken noch viele andere spannende Problemstellungen in der Causa. (more…)
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Einem Wiener wurde anscheinend sein Auto gestohlen. Es blieb aber in der Folge in der Gegend, denn der Mann bekam weiter Strafzettel wegen Falschparkens. Das Magistrat teilte ihm nicht mit, wo diese Strafzettel ausgestellt wurden (ich hatte noch keinen, aber Kommentaren zufolge steht das auf der Benachrichtigung drauf). So konnte der Betroffene sein Auto nicht orten. Das behauptet zumindest eine amüsante OTS-Aussendung des BZÖ-Parlamentsklubs. (OTS ist ein APA-Medium für kostenpflichtige Presseaussendungen. Die Parteien nutzen das allgemein gerne, um ihren Wahnsinn zu dokumentieren.) Die Orangen orten in ihrer Aussendung einen “Schulbürgerstreich” (sic) und eine rot-grüne Verschwörung gegen Autofahrer. (more…)
Die Ergebnisse der PISA-Studie alarmieren: Immer weniger 15-jährige in Österreich können ausreichend lesen. Yilmaz Gülüm schreibt bereits von der Bedrohung des geschriebenen Wortes. Die Kurzform seines lesenswerten Textes: Da immer weniger Menschen lesen können, bewirkt Journalismus auch immer weniger. Yilmaz sorgt sich, dass viele unerreichbar werden.
Luca Hammer meint, wenn er einen Absatz dreimal lesen muss um ihn zu verstehen, dann hat der Autor versagt. Er hat damit recht. Ist dann aber “Heute” [Anm.: Gratis U-Bahn-Zeitung in Wien] der neue Qualitätsmaßstab, an dem unsere Artikel gemessen werden?
Seit die Veröffentlichung von tausenden US-Botschaftsdepeschen begonnen hat, begleitet Wikileaks der Vorwurf in diesem Fall nichts aufzudecken, sondern nur boulevardeskes Geschwätz an die Oberfläche zu bringen. Marco Schreuder schreibt zu Cablegate zum Beispiel Folgendes: (more…)
Vielleicht liegt es an meinem schlichten Gemüt. Vielleicht auch einfach daran, dass ich gerade unter einer Attacke bösartiger Rhinoviren leide, die mich von quasi eh allem Wichtigen abhalten. Oder ich bin schlicht und einfach anspruchslos. Denn kein Medienereignis fand ich bis dato unterhaltender als die Querelen und Skurrilitäten die WikiLeaks mit Cablegate erreichte. (more…)
Schöner, einfacher Viralspot über das vermeintliche Ende des Publishinggeschäfts.
(via)
Julian Assange verließ ein Interview mit CNN über die Wikileaks-Veröffentlichung von etwa 400.000 Logbüchern über Einsätze den Irak-Krieg. Die Interviewerin wollte im Zuge des Gesprächs über Assanges Aufenthaltsbewilligung in Schweden sprechen. Weil die Interviewerin seine Bitte wiederholt ignorierte, das Interview “über den Tod von 104.000 Menschen nicht mit Attacken gegen meine Person zu kontaminieren”, stand der Gründer der Whistleblower-Organisation auf und ging.
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Es ist wieder einmal Zeit für eine kleine Replik. Max Kossatz macht sich Sorgen, dass Apple ein Vertriebsmonopol werden könnte. Ich finde ja, die schönsten Blogposts sind die, welche den Leuten etwas “Angst” nehmen. Und das hier ist wieder so einer. (more…)
Heute wurde in Wien das letzte “Bezirksjournal” an die Haushalte ausgeliefert. Das Gratisblatt der Mediaprint (bekanntermaßen eine Tochter von Krone und Kurier) wird wegen mangelnder wirtschaftlicher Perspektive eingestellt. Der Verlust für die publizistische Qualität in Österreich hält sich in Grenzen. Die Parteien trommelten aber noch einmal kräftig Werbung in das an alle Haushalte gelieferte Blatt. (more…)
Gerade habe ich in der ORF TV Thek das Sommergespräch von Ingrid Thurnher mit Eva Glawischnig und Claus Raidl nachgesehen. Ich muss (im Jahr 1 nach der Vorjahreskatastrophe) feststellen: Das Format ist immer noch ein Witz und gehört in dieser Form abgeschafft. Ebenso wie die gesamte TV Talk-Kultur. Sie ist mittlerweile Journalismus in einer demokratieschädigenden Form. (more…)
Das Aufdecken von zigtausenden Berichten des Pentagons zum Afghanistan-Krieg (über die Lage in Kabul führt Solmaz Khorsand übrigens aktuell ein tolles Tagebuch von vor Ort) hat in Österreich dank der Initiative eines Bloggers und eines aufmerksamen Online-Journalisten für etwas mehr als nur ein paar Kurzmeldungen gesorgt. Mit dem (sinngleich oft gehörten) Dementi des betroffenen Waffenherstellers war die Sache dann aber schnell wieder vorbei. Dabei stecken noch viele andere spannende Problemstellungen in der Causa. (more…)




